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Hohenstadt - 73345 - Baden Württemberg

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Informationen über Hohenstadt

Hohenstadt ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg, die zum Landkreis Göppingen gehört.

Hohenstadt liegt auf der Schwäbischen Alb, etwa 18 km südlich der Kreisstadt Göppingen, und ist mit 818 m ü. NN die höchstgelegene Gemeinde im Regierungsbezirk Stuttgart. Der höchste Punkt der Gemeinde liegt mit 837,8 m ü. NN im Gewann Bollengrund. Bei Hohenstadt verläuft die Europäische Wasserscheide, die die Einzugsgebiete von Nordsee und Schwarzem Meer trennt.

Zu Hohenstadt gehören das Dorf Hohenstadt und das Gehöft Weilerhöhe sowie die abgegangenen Ortschaften Feuerbuch, Heudorf und Waldstetten.

Hohenstadt grenzt reihum im Nordwesten an die Stadt Wiesensteig, im Norden und Nordosten an die Gemeinde Drackenstein, beide im Landkreis Göppingen. Im Osten liegen die Gemeinde Merklingen, im Südosten und Süden die Kleinstadt Laichingen und im Südwesten Westerheim, alle drei im Alb-Donau-Kreis.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Auf dem Gebiet der Gemeinde Hohenstadt wurden verschiedene archäologische Zeugnisse entdeckt, darunter ein hallstattzeitliches Grabhügelfeld, welches mindestens im 5. Jahrhundert v. Chr. oder in den drei Jahrhunderten davor errichtet worden sein muss.

Auf dem Gemeindegebiet wurden frühmittelalterliche Reihengräber der Alamannenzeit gefunden. Im Jahre 861 wurde der Ort als Teil der Gründungsausstattung des Klosters Wiesensteig erwähnt. Im Hochmittelalter war neben nachweisbarem Adel und dem Kloster Wiesensteig auch das Kloster Ursberg am Ort begütert. Im Spätmittelalter gehörte Mühlhausen zum Besitz der Grafen von Helfenstein und war ein Teil von deren Herrschaft Wiesensteig. Die Grafen von Helfenstein gehörten während der Zeit der Staufer zu den mächtigsten und angesehensten Adelsfamilien im Herzogtum Schwaben. Im Jahr 1483 verkaufte Graf Ludwig X. von Helfenstein die Hälfte von Hohenstadt an den Drackensteiner Ritter Ulrich von Westerstetten. Dieser tauschte seinen Anteil zwei Jahre später mit der Grafschaft Württemberg.

Auch in der frühen Neuzeit teilte der Ortsteil von Hohenstadt, der bei den Grafen von Helfenstein geblieben war, die Geschicke der Herrschaft Wiesensteig. Die Bewohner der württembergischen Ortshälfte wurden unter Herzog Ulrich ab 1534 der Reformation unterzogen und dadurch evangelisch. Zwar gab Württemberg 1586 seine Ortshälfte den Grafen von Helfenstein als Lehen, so dass sie nun de facto wieder über den gesamten Ort Hohenstadt geboten, aber die evangelisch gewordenen Bewohner blieben zunächst weiterhin protestantischen Glaubens. Nach dem Aussterben der Grafen von Helfenstein 1627 gingen deren Anteile von Hohenstadt mit der Herrschaft Wiesensteig zu zwei Dritteln an das Kurfürstentum Bayern und zu einem Drittel an das Fürstentum Fürstenberg. Die andere Dorfhälfte war seit dem Aussterben der Grafen von Helfenstein durch Lehensheimfall wieder im Besitz des Herzogtums Württemberg. Nach der verlorenen Schlacht bei Nördlingen wurden die evangelischen Bewohner der württembergischen Dorfhälfte 1634 zum Katholizismus gezwungen. Daran änderte sich auch nach dem Dreißigjährigen Krieg nichts mehr, und das gesamte Dorf Hohenstadt ist seither im Wesentlichen katholisch geprägt. Im Jahre 1752 kam Kurbayern in den Gesamtbesitz der Herrschaft Wiesensteig und somit auch der Hälfte von Hohenstadt.

1806 gelangte Hohenstadt – wie das gesamte obere Filstal – im Rahmen der Mediatisierung zum Königreich Württemberg. Dieses ordnete Hohenstadt zunächst dem Oberamt Wiesensteig zu, das nach drei Jahren im Oberamt Geislingen aufging. Im Zuge der Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg kam Hohenstadt 1938 zum Landkreis Göppingen. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag der