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Hohberg - 77749 - Baden Württemberg

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Informationen über Hohberg

Hohberg ist eine Gemeinde im Ortenaukreis in Baden-Württemberg. Mit der Stadt Offenburg hat die Gemeinde eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Hohberg liegt am Westhang des Schwarzwalds am Rand der Oberrheinischen Tiefebene etwa 8 km südlich von Offenburg. Die Ortsteile Hofweier und Niederschopfheim liegen in der Vorgebirgszone der Oberrheinischen Tiefebene. Der Ortsteil Diersburg liegt zwischen den ersten Bergen des Schwarzwalds.

Zur Gemeinde Hohberg gehören folgende Ortsteile (ehemalige Gemeinden mit ihren Ortsteilen):

  • Diersburg mit den Zinken Beim Schloss, Burggraben, Molkensumpf und Ruhbühl und den Höfen Meierhof, Schucken- und Fegerhof
  • Hofweier mit dem Gehöft Marienhof und dem Wohnplatz Schwatterloch
  • Niederschopfheim mit dem Gehöft Hexenmühle (Deckersche Mühle)

Die Gemeinde grenzt im Norden und Nordosten an die Kreisstadt Offenburg, beziehungsweise die Stadtteile Elgersweier und Zunsweier, im Osten an Berghaupten, im Süden an Oberschopfheim und Friesenheim und im Westen an Höfen, Schutterwald und Ichenheim, Neuried.

Die Burg Diersburg wurde als „Stein zu Tiersperg“ 1197 erstmals urkundlich erwähnt. Das Dorf wurde 1257 als „Tiersperg“ erstmals in einer Straßburger Urkunde erwähnt. Es gehörte damals der Dynastie der Ritter von Geroldseck. 1279 erwarben die Ritter von Schwarzenberg den Ort und die Burg. Im 14. Jahrhundert ging Diersburg an die Markgrafschaft Baden, so dass es zu den älteren badischen Besitztümern gehört.

Das abgegangene Wasserschloss Diersburg wurde 1393 erstmals erwähnt und nach 1488 zerstört.

1455 kam Diersburg mit dem „Stein zu Diersburg“ an das altortenauische Adelsgeschlecht der Roeder. Diese Linie nennt sich seitdem Roeder von Diersburg und bewirtschaftet bis heute das Wein- und Forstgut Philippshof in Diersburg.

In Diersburg gibt es ein „Goethehaus“, obgleich Goethe nie in Diersburg war. Friederike Brion, Goethes Sessenheimer Jugendliebe, hielt sich für einige Monate in der Familie von Pfarrer Marx auf. Marx war mit ihrer Schwester Salome verheiratet und betreute einige Jahre die Diersburger Pfarre, bevor er nach Meißenheim versetzt wurde.

Am 2. August 2022 wurde Diersburg von einem verheerenden Großbrand heimgesucht, hierbei wurden 6 Häuser zerstört. Der Brand fand in dem historischen Ortskern statt.

Bereits 1101 wird Hofweier in einer Urkunde des Klosters Alpirsbach genannt. Der Ort unterstand den Zähringern, die auch Grafen der Ortenau waren. Als diese 1218 ausstarben, fiel Hofweier an die Ritter von Geroldseck und 1423 an die Hummel von Stauffenberg (Wasserschloss Hofweier (Obere Burg), Wasserschloss Binzburg). Ab 1530 untersteht der Ort vollständig den Rittern von Bach, die den Badener Markgrafen untertänig waren.

Von den drei heute in der Gemeinde Hohberg vereinten Dörfern ist Niederschopfheim das am frühesten erwähnte – 777 als Scofhaim im Testament Fulrads, des Abtes der Abtei Saint-Denis. Allerdings hat Scofhaim das heutige Oberschopfheim mitgemeint; Niderenschopfheim ist erst 1289 bezeugt, als sich die beiden Dörfer getrennt hatten. Die Widonen hatten Fulrad Besitz in Scofhaim geschenkt. Neben Saint-Denis und Kloster Honau hatten die Klöster Ettenheimmünster und Hohenburg früh in Niederschopfheim Besitz. Im 12. und 13. Jahrhundert erlangten die Bischöfe von Straßburg die Ortsherrschaft, die sie verschiedenen Rittergeschlechtern zu Lehen vergaben. Von 1479 bis 1538 waren es die Ritter von Bach. Georg von Bach († 1538), mit dem das Geschlecht ausstarb und dessen steinernes Grabmal von der Hand Christophs von Urach außen an der Heilig-Kreuz-Kirche in Offenburg steht, hielt Niederschopfheim in der Reformationszeit beim römisch-katholischen Bekenntnis. Es folgten