Wappen von Hinterzarten

Hinterzarten - 79856 - Baden Württemberg

Rufen Sie uns an!
Logo

Schlüsseldienst

Ihr erfahrener Schlüsseldienst-Profi für schnelle und günstige Türöffnung in Hinterzarten

Logo

Seit 1994

Wir helfen mit unserem Können seit 1994.

Logo

Deutschlandweite Abdeckung

Wir sind in kürzester Zeit bei Ihnen, rufen Sie einfach unter der kostenlosen Hotline an und lassen Sie sich von unseren Mitarbeitern helfen!

Informationen über Hinterzarten

Hinterzarten ist eine Gemeinde und ein Höhenluftkurort im Südschwarzwald etwa 25 Kilometer östlich von Freiburg im Breisgau.

Geografisch reicht Hinterzarten mit 1400 m ü. NN bis knapp an den Feldberg, die mit 1493 m ü. NN höchste Erhebung des Schwarzwaldes, und bis an das südwestliche Ende des Titisees bei 850 m ü. NN. Tiefster Punkt ist der Sternenrank (am unteren Ende des Löffeltals) mit 740 m ü. NN. Hinterzarten befindet sich im Naturpark Südschwarzwald und wird vom Zartenbach durchflossen. Dieser wird abschnittsweise, besonders im Löffeltal, auch Rotbach genannt. Sein Wasser und Bachbett sind zumindest zeitweise rot gefärbt.

Auf dem Gemeindegebiet von Hinterzarten liegen sowohl die Naturschutzgebiete Bisten, Erlenbruckmoor, Eschengrundmoos, Feldberg (teilweise), Hinterzartener Moor und Unteres Seebachtal (teilweise) als auch Teile der Landschaftsschutzgebiete Breitnau-Hinterzarten, und Feldberg-Schluchsee sowie Teile des Europäischen Vogelschutzgebiets Südschwarzwald und der FFH-Gebiete Hochschwarzwald um Hinterzarten und Hochschwarzwald um den Feldberg und Bernauer Hochtal.

Als Schonwald sind die beiden Schutzgebiete Fürsatzmoos und Wunderlemoos ausgewiesen, und mit dem Bannwald „Seewald“ erstreckt sich auch das 2017 von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannte Biosphärengebiet Schwarzwald auf Hinterzartener Gebiet.

Als Naturdenkmal ist der Hummelweiher ausgewiesen.

Seit 2000 gibt es einen Naturerlebnispfad im Ort.

Der Jahresniederschlag beträgt 1406 mm und liegt damit im oberen Zehntel der von den Messstellen des Deutschen Wetterdienstes erfassten Werte. Über 96 % zeigen niedrigere Werte an. Der trockenste Monat ist der September; am meisten regnet es im Dezember. Im niederschlagsreichsten Monat fällt ca. 1,8 mal mehr Regen als im trockensten Monat. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im oberen Drittel. In über 83 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.

Angrenzende Gemeinden sind Breitnau, Titisee-Neustadt, Lenzkirch, Feldberg (Schwarzwald) und Oberried, alle zum Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gehörend.

Zur Gemeinde Hinterzarten gehören das Dorf Hinterzarten, die Zinken Alpersbach, Am Feldberg, Bisten (t.w. auch zu Breitnau), Bruderhalde, Erlenbruck, Löffeltal, Oberzarten, Rinken, Rotwasser, Windeck und Winterhalde und die Wohnplätze Altenvogtshütte (Auf Stucken), Ramselegut, Dorneck, Fürsatz(hof) und Silberberg. Im Gemeindegebiet liegen die abgegangenen Ortschaften Bankgallihof, Bäuerlehof, Imberihof, Rufenhof, Seehäusle und Waldhof.

1148 wurde mit der Weihe der St. Oswaldkapelle im Höllental die Keimzelle der Hinterzartener Pfarrgemeinde erstmals urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurde es ein beliebter Wallfahrtsort, weil eine Schwefelquelle heilende Wirkung versprach. Einen Mineralgehalt des Wassers aus der Quelle, die sich in der Schwefelmatte zwischen Erlenbrucker Straße und Zartenbach befunden hat, konnte man später nicht nachweisen. Die zugehörige Wallfahrtskirche wurde, wie auch der heutige Neubau, bereits Maria in der Zarten genannt. Wegen der Straße durch das Höllental wurde die weltliche Vogtei bis ins 18. Jahrhundert hinein als Hinter der Straß bezeichnet, während das benachbarte Breitnau Vor der Straß hieß. Bis ungefähr 1750 vermischten sich Hinter der Straß und in der Zarten zu dem, was heute der Name des Ortes Hinterzarten ist.

Das Gebiet um Hinterzarten, Bärental, Höllental und Gebiete am Feldberg war großteils in Falkensteinischem Besitz. Die Falkensteiner veräußerten es dann an die Schnewlin. Durch Heirat der letzten Erbtochter Anna von Schnewlin kam das Gebiet 1588 an die Herren von Sickingen, deren Wappen als kleines Wappen im Gemeindewappen von Hinterzarten zu sehen ist. Die Sickingen behielten den Ort bis 1810, als er an das Großherzogtum Baden überging. Weitere Anteile besaßen