Wappen von Hausen im Wiesental

Hausen im Wiesental - 79688 - Baden Württemberg

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Informationen über Hausen im Wiesental

Hausen im Wiesental (alemannisch: Huuse) ist eine Gemeinde im baden-württembergischen Landkreis Lörrach. Sie liegt im mittleren Wiesental und ist als Heimatort des badischen Dichters Johann Peter Hebel bekannt. Eine erste gesicherte und ausführliche Erwähnung des Dorfes erfolgte 1362. Vom 17. bis 19. Jahrhundert beherbergte Hausen eines der wichtigsten Eisenwerke der Markgrafschaft und später des Großherzogtums Baden, ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Textilindustrie für das Dorf prägend. Die Gemeinde Hausen zählt 2359 Einwohner (31. Dezember 2022) und erstreckt sich über eine 514 Hektar große Gemarkung; zu ihr gehören außer dem gleichnamigen Dorf keine weiteren Ortschaften.

Hausen im Wiesental liegt etwa in der Mitte des Tals der Wiese, eines rechten Nebenflusses des Rheins im Süden des Naturparks Südschwarzwald. Das Wiesental war eine der am frühesten industrialisierten Gegenden im damaligen Großherzogtum Baden. Die Gemeinde Hausen ist etwa 15 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt. Die Gemarkung des Ortes erstreckt sich über 514 Hektar, die höchste Erhebung liegt auf dem Tannenbühl (727 m ü. NHN), am tiefsten ist es an der Grenze zu Schopfheim (385 m ü. NHN).

Hausen ist im Westen und Osten von Hügeln und Bergrücken umgeben. Im Nordwesten Richtung Gresgen liegen der Knobel und der Tannenbühl, im Westen erstrecken sich der Kölsberg, der Maiberg und der Bergrücken des Entegasts mit dem Hausener Köpfle. Östlich der Wiese liegen der Glaskopf, der Blaßberg, der Alzenbühl, im Südosten die Langenfirst und etwas weiter im Hintergrund die Hohe Möhr. Östlich der Wiese liegt außerdem der Staatsforst Hausener Hau, der jedoch trotz seines Namens nicht mehr zum Ort gehört. Nachbargemeinden von Hausen sind die Stadt Zell im Wiesental mit dem Ortsteil Gresgen im Norden und Nordosten sowie Schopfheim, dessen Gemeindegebiet Hausen im Westen mit der Kernstadt und dem Ortsteil Enkenstein, im Osten mit dem Ortsteil Raitbach und im Süden mit dem Ortsteil Fahrnau kragenförmig umschließt.

Die bei Kandern einsetzende und, OSO verlaufend, in das Bruchschollenfeld von Hasel übergehende Schwarzwaldsüdrand-Verwerfung quert Hausens Gemarkung etwa auf der Höhe der Ortsmitte und bewirkt, dass das Gemeindegebiet Anteil an zwei ganz unterschiedlichen Landschaften hat: einmal am kristallinen Grundgebirgsschwarzwald im N und an der Perm-Buntsandsteinlandschaft des Weitenauer Berglands mit dem breiten Talraum der Wiese im Süden.

An der genannten Verwerfung wird das Kristallin des Schwarzwaldes weit in die Tiefe versenkt. Das Deckgebirge, das einst auch den Schwarzwald bedeckte, dort mit dessen Aufsteigen in der Tertiärzeit aber der Abtragung anheimfiel, konnte in der geschützten Tieflage südlich der Südrandverwerfung überdauern. Allerdings sind im östlichen Teil des Weitenauer Berglands (hier auf dem Entegast) alle Schichten – Jura, Keuper, Muschelkalk – bis auf den Buntsandstein bereits abgeräumt. Der Entegast mit dem Hausener Köpfle ist dementsprechend eine Buntsandsteintafel, welche auf einem Sockel von Rotliegend- und Zechstein-Schichten ruht, die schon im Erdaltertum (im Perm) entstanden.

Beim Rotliegend (genauer: der Weitenau-Formation) und Zechstein (Wiesental-Formation) – Alter etwa 250 bis 275 Mio. Jahre – handelt es sich um angeschwemmtes Abtragungsmaterial (Sandsteine und Ton/Schluff) am Fuße eines Schwarzwald-Vorläufers. Der Buntsandstein ist ebenfalls ein Schwemmlandsediment. Alter etwa 240–250 Mio. Jahre.

Der Talraum der Wiese verbreitert sich südlich der Schwarzwaldsüdrand-Verwerfung auf etwa 1,5 km. Die Wiese