Wappen von Haslach im Kinzigtal

Haslach im Kinzigtal - 77716 - Baden Württemberg

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Informationen über Haslach im Kinzigtal

Haslach im Kinzigtal (auf alemannisch Haasle) ist eine Kleinstadt mit gut 7000 Einwohnern im Schwarzwald. Haslach liegt etwa 27 Kilometer südöstlich von Offenburg und 38 Kilometer nordöstlich von Freiburg im Breisgau. Die Stadt war bis zu dessen Auflösung im Jahre 1973 die größte Gemeinde des Landkreises Wolfach und gehört heute dem Ortenaukreis an. Im Mittelalter war die Marktstadt im mittleren Kinzigtal bedeutend für den Silberbergbau der Region, was ihr einen Platz im Badnerlied einbrachte. Bereits im Jahre 1278 wurde ihr das Stadtrecht verliehen. Haslach ist das Zentrum einer Verwaltungsgemeinschaft mit mehr als 16.000 Einwohnern, zu der auch Fischerbach, Hofstetten, Mühlenbach und Steinach gehören.

Haslach an der Kinzig liegt an den Bundesstraßen 33 und 294 sowie an der Schwarzwaldbahn. Die nächsten größeren Städte sind Offenburg, Villingen-Schwenningen und Freiburg im Breisgau sowie Straßburg in Frankreich.

Die Stadt grenzt im Norden an die Stadt Zell am Harmersbach, im Osten an Fischerbach und die Stadt Hausach, im Süden an Mühlenbach und Hofstetten und im Westen an Steinach.

Zur Stadt gehören neben dem Hauptort Haslach die beiden Stadtteile Schnellingen (1939 eingemeindet) und Bollenbach (1971 eingemeindet).

Zum Stadtteil Bollenbach gehören das Dorf Bollenbach und die Höfe Baberast, Dierlisberg, Grit, Heizenberg, Kienzlerhof, Vorderhof und Weber(Schilles)hof. Zum Stadtteil Haslach im Kinzigtal gehören die Stadt Haslach im Kinzigtal, der Stadtteil Schnellingen, das Gehöft Gaisbürde (Ebishöfe) und der Wohnplatz Stricker. Im Stadtteil Bollenbach lag die aufgegangene Ortschaft Welschbollenbach.

Haslach ist eine sehr alte Stadt. Römerzeitliche Funde (Keramikscherben, Altarstein, Römisches Grabrelief) lassen eine Besiedlung bereits zu Zeiten des Baus der Militärstraße durch das Kinzigtal (um 74 n. Chr.) vermuten. Bodenfunde deuten auf eine römische Straßenstation hin. Haslach war von den Zähringern im 11. Jahrhundert als Marktstadt und Zentrum des lokalen Silberbergbaus gegründet worden. Letztere Funktion erlebte unter der Herrschaft der Fürstenberger (Ersterwähnung des Ortes 1240) einen enormen Aufschwung, Haslach war Sitz eines Bergrichters, der 400 Stollen und Schächte des Kinzigtals verwaltete. 1241 war Haslach in der staufischen Reichssteuerliste mit dem vergleichsweise hohen Betrag von 40 Mark Silber eingetragen, die Erhebung zur Stadt erfolgte 1278.

Ab 1500 lag die Stadt im Schwäbischen Reichskreis. Nach dem Niedergang des Silberbergbaus im 16. Jahrhundert entwickelte sich Haslach als Amts- und Marktstadt weiter.

Als Sitz eines fürstenbergischen Amtes bekam Haslach die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges zu spüren. Am 6. September 1632 wurde die Herrschaft Haslach von württembergischen Truppen angegriffen, als diese auf dem Feldzug gegen Offenburg die Stadt passierten. Dabei eroberten sie die Orte Hausach und Haslach, mussten aber dann wieder abziehen. Im August 1633 kam die Herrschaft Haslach an den württembergischen Obristen Bernhard Schaffalitzky von Muckadell. Erst nach der Schlacht bei Nördlingen im September 1634 fiel die Herrschaft Haslach wieder an die Grafen zu Fürstenberg zurück.

Im Spanischen Erbfolgekrieg wurde Haslach 1704 komplett niedergebrannt. Am mittelalterlichen Grundriss der Stadt orientiert, entstanden daraufhin vergleichsweise moderne Fachwerkbauten in süddeutscher, barocker Abzimmerung. Nach Bildung des Kurfürstentums Baden 1803 wurde Haslach Sitz des gleichnamigen Bezirksamtes. Als dieses 1857 aufgelöst wurde, kam die Stadt zum Bezirksamt Wolfach, aus dem 1939 der Landkreis Wolfach wurde.

In den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs bestanden in der Nähe der Stadt, am Vulkan, zwei Außenlager