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Hardheim - 74736 - Baden Württemberg

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Informationen über Hardheim

Hardheim ist eine fränkische Gemeinde am nordöstlichen Rand des Neckar-Odenwald-Kreises in Baden-Württemberg. Sie gehört zur europäischen Metropolregion Rhein-Neckar.

Hardheim liegt in der Mitte des Erftals, das durch die Erfa in das Bauland geschnitten wird. Hardheim wird durch die Bundesstraße 27 geteilt. Das Gemeindegebiet liegt teilweise im Naturpark Neckartal-Odenwald. Hardheim grenzt im Uhrzeigersinn im Norden und Nordosten an Külsheim, im Osten an Königheim, im Süden an Ahorn (alle Main-Tauber-Kreis), im äußersten Südwesten trifft das Gemeindegebiet auf Rosenberg, im Westen grenzt Hardheim an Höpfingen sowie Walldürn (alle drei Neckar-Odenwald-Kreis) und im Nordwesten hat Hardheim auch eine gemeinsame Grenze mit dem in Bayern gelegenen Eichenbühl (Landkreis Miltenberg).

Das Europäische Vogelschutzgebiet Heiden und Wälder Tauberland (Schutzgebietskennung DE-6323-441) umfasst seit 2007 Teile der Hardheimer Gemarkung.

Die Gemeinde besteht aus einem Ortskern und acht umliegenden Ortsteilen:

Zu den Ortsteilen gehören; Bretzingen, Dornberg, Rütschdorf, Vollmersdorf, Schweinberg und jeweils die gleichnamigen Dörfer. Zum Ortsteil Erfeld gehören das Dorf Erfeld und das Haus Erfelder Mühle. Zum Ortsteil Gerichtstetten gehören das Dorf Gerichtstetten und das Gehöft Helmstheim. Zur Gemeinde Hardheim in den Grenzen von 1970 gehören die Dörfer Hardheim und Rüdental, das Gehöft Neumühle und die Häuser Breitenau und Wohlfahrtsmühle.

Im Ortsteil Bretzingen liegt die Wüstung Stockheim, im Ortsteil Hardheim die Wüstung Lindenmühle. Im Ortsteil Schweinberg liegen die Wüstungen Betzwiesen und Selhofen, welches nur durch einen Flurnamen belegt ist.

Die erste Besiedlung des heutigen Gemeindegebiets erfolgte vor der Zeitenwende wahrscheinlich durch die Kelten; hierauf deutet eine Keltenschanze im Ortsteil Gerichtstetten hin. Der Limes verläuft nur wenige Kilometer westlich an Hardheim vorbei. Hieran erkennt man, dass Hardheim knapp außerhalb der Grenzen des Römischen Reichs gelegen haben muss. Nach dem Rückzug der Römer aus dem Bauland waren es die Alamannen, die diese Gegend besiedelten, später die Franken.

Hardheim wird um 1100 als „Hartheim“ genannt, von hart, Weidewald. Die angeblich erstmalige Erwähnung Hardheims 996 in einer Urkunde von Kaiser Otto III. ist eine Fälschung. Dass Adlige in Hardheim lebten, zeigt eine Urkunde von Henricus von Hartheim aus dem Jahre 1197. Im Jahre 1256 wurde die Pfarrei Hardheim erstmals urkundlich erwähnt.

Die verwickelten Herrschaftsverhältnisse verhinderten im Alten Reich eine Weiterentwicklung von Hardheim zur Stadt. Als Ritter Georg Wolf von Hardheim 1607 starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, fiel Hardheim konfessionell wieder dem katholischen Bistum Würzburg zu. Die Landeshoheit, die bis dahin beim Erzbischof von Mainz gelegen hatte, wurde 1656 auf das Hochstift Würzburg übertragen. Bereits dort war Hardheim Sitz eines Amtes, des Amtes Hardheim. Es erfolgte durch den Hoheitswechsel auch ein Wechsel vom Kurrheinischen Reichskreis zum Fränkischen Reichskreis.

Nach der napoleonischen Neuordnung des deutschen Gebietes (Reichsdeputationshauptschluss), wurde Hardheim zunächst 1803 dem Fürstentum Leiningen und nach dessen Mediatisierung 1806 dem Großherzogtum Baden zugeordnet. 1806 fielen alle jetzigen Ortsteile an Baden und gehörten seit 1813 zum Bezirksamt Walldürn. Rütschdorf wurde von 1840 bis 1849 dem Bezirksamt Wertheim zugeschlagen. Die zuständige Amtsstadt wechselte häufig: 1872 war sie für alle heutigen Ortsteile Wertheim, 1874 für Erfeld und Gerichtstetten Tauberbischofsheim, 1879 für alle Buchen. Von 1935