Wappen von Großrinderfeld

Großrinderfeld - 97950 - Baden Württemberg

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Informationen über Großrinderfeld

Großrinderfeld () ist eine Gemeinde in Tauberfranken, gelegen im Main-Tauber-Kreis im fränkisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs.

Der Ort liegt am äußersten westlichen Rand des Ochsenfurter Gaus etwa 8 km nordöstlich von Tauberbischofsheim und etwa 24 km südwestlich von Würzburg an der Bundesstraße 27, die in diesem Abschnitt parallel zur Bundesautobahn 81 verläuft.

Zur Gemeinde Großrinderfeld gehören neben dem Hauptort Großrinderfeld die bis in die 1970er Jahre selbstständigen Gemeinden und heutigen Ortsteile Gerchsheim, Ilmspan und Schönfeld.

f1 Karte mit allen Koordinaten der Orte der Gemeinde Großrinderfeld: OSM

  • Zur ehemaligen Gemeinde Gerchsheim gehören das Dorf () und die Wohnplätze Altertheimer Weg () und Gewerbegebiet Gerchsheim ().
  • Zur Gemeinde Großrinderfeld in den Grenzen von 1971 gehören das Dorf Großrinderfeld (), der Weiler Hof Baiertal () und der Wohnplatz Siedlung () sowie die abgegangenen Ortschaften Bickelhof, Bösehof und Frohehof.
  • Zur ehemaligen Gemeinde Ilmspan gehört das Dorf Ilmspan ().
  • Zur ehemaligen Gemeinde Schönfeld gehören das Dorf Schönfeld () und der Wohnplatz Beund () sowie die abgegangenen Ortschaften Irtenberg und Rohrensee.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Das FFH-Gebiet Nordöstliches Tauberland liegt teilweise auf der Gemarkung von Großrinderfeld. Daneben gibt es auf dem Gebiet der Gemeinde Großrinderfeld insgesamt neun als Naturdenkmal geschützte Objekte.

1312 gab Graf Ludwig von Rieneck den Ort an das Stift Aschaffenburg. Später kam Großrinderfeld an das Bistum Würzburg.

In Großrinderfeld gab es eine Besonderheit, wie man sie eher von Städten kennt. Ein „Haag“ umgab als geschlossene Ortsbefestigung die Ortschaft vollständig. Der Verlauf ist in der Dorfchronik von Behringer genau beschrieben. Die Befestigungsanlage bestand aus einem Graben mit angrenzendem Holzzaun bzw. aus einem Erdwall mit Holzzaun. Es gab zwei Öffnungen, das Untere und das Obere Tor. Heute weisen nur noch Straßenbezeichnungen auf den ehemaligen Bestand hin. Die beiden Tore wurden um 6 Uhr von einem Nachtwächter geöffnet und um 22 Uhr wieder geschlossen.

Im Jahre 1583 gelangte Großrinderfeld an das Kurfürstentum Mainz, wo es zunächst zum Amt Tauberbischofsheim und später zum Oberamt Bischofsheim an der Tauber gehörte. 1806 fiel es an das Großherzogtum Baden. In Baden gehörte das Amt wiederum zum Oberamt Tauberbischofsheim, aus dem später der Landkreis Tauberbischofsheim wurde, mit dem Großrinderfeld 1973 im heutigen Main-Tauber-Kreis aufging. 1866 fand bei Gerchsheim eines der letzten Gefechte des Deutschen Krieges statt.

Großrinderfeld erhielt am 16. März 1699 Marktrecht. Die Originalurkunde befindet sich im Rathaus der Gemeinde. Sie wurde von „Lotharius Franz, Erzbischof des Heiligen Römischen Reiches zu Germanien, Ertzkanzler und Churfürst, Bischof zu Bamberg“ unterzeichnet. Sie erlaubt der Gemeinde Großrinderfeld, auf „ewige Zeiten“ zwei Jahr- und Viehmärkte abzuhalten.

1924 wurde Hof Baiertal und am 31. Dezember 1972 Ilmspan eingemeindet. Die heutige Gemeinde entstand am 1. Januar 1975 durch die Vereinigung der Gemeinden Gerchsheim, Großrinderfeld und Schönfeld.

Wappen der ehemaligen Gemeinden:

Die Bevölkerung der Gemeinde Großrinderfeld (1961 und 1970 mit den später eingegliederten Orten) entwickelte sich wie folgt:

Quellen: Gemeindeverzeichnis und Angaben des Statistischen Landesamtes

Laut Bevölkerungsfortschreibung vom 30. September 2022 lebten 4.116 Personen in Großrinderfeld, davon