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Grenzach-Wyhlen - 79639 - Baden Württemberg

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Informationen über Grenzach-Wyhlen

Grenzach-Wyhlen ist eine Gemeinde im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg im äußersten Südwesten Deutschlands.

Grenzach-Wyhlen liegt am Hochrhein im Dreiländereck von Schweiz, Frankreich und Deutschland an den südlichen Ausläufern des Südschwarzwalds. In direkter Nähe liegt der Dinkelberg.

Grenzach-Wyhlen ist die am südlichsten gelegene Gemeinde von Baden-Württemberg. Die Lage der Gemeinde weist sowohl die maximale Entfernung zur Landeshauptstadt (Stuttgart; ca. 177 km Luftlinie), als auch zur Bundeshauptstadt (Berlin; ca. 688 km Luftlinie) auf.

Die Gemarkung von Grenzach-Wyhlen umfasst die von Auenlehm und mit vom Dinkelberghang stammendem Schwemmlehm bedeckte Schotterebene des Hochrheins und den südwestlichsten Teil des Dinkelbergplateaus. Bei diesem dominieren die teils gebankten, teils plattigen Kalke des Oberen Muschelkalks, die in den Steinbrüchen aufgeschlossen sind. Zuoberst finden sich dolomitische Bänke mit Silexknollen, die man da und dort auf den Feldern auffindet. Mittlerer und unterer Muschelkalk bilden stellenweise die unteren Hangpartien, sind aber meist von Hangschutt überdeckt, also kaum aufgeschlossen. Vom Vorhandensein des Mittleren Muschelkalks zeugen neben dem Flurnamen Gipshalde noch Mundlöcher von Stollen, in denen nach dem hier lagernden Gips gegraben wurde (z. B. beim Markhof, im Burgackerweg und in der Rebgasse).

Die Muschelkalktafel ist auf der Gemarkung Grenzach-Wyhlen durch eine ganze Schar von meist schmalen NS-streichenden tektonischen Gräben zergliedert, die mit eingesacktem Keuper, (der über dem Muschelkalk folgenden Schichtenfolge) gefüllt sind. Außerhalb der schützenden Gräben ist der Keuper weitgehend der Abtragung anheimgefallen. Nur im Rührberg-Chrischonagebiet und auf dem Neufeld ist er noch flächenhaft vorhanden. Diese Keupergräben mit ihrem keilförmigen Querschnitt sind Begleiterscheinungen der im Tertiär erfolgten Rheingrabenbildung. Sie zeugen von zerrenden Kräften quer zur Rheingrabenachse. Von West nach Ost folgen Bettinger Graben, Grenzacher Graben, Rustelgraben, Ziegelhof-Rudishaugraben, Keusbodengraben und Rührberger Graben. Im Talbach-, Rustel- und Keusbodengraben haben Bäche die weichen Keupertone z. T. ausgeräumt, so dass diese tektonischen Gräben auch im Landschaftsbild in Erscheinung treten. Völlig nivelliert ist der Ziegelhof-Rudishaugraben. Im Grenzacher Graben (im Lenzen) hat sich sogar noch ein Rest Unterjura (Lias) erhalten.

Die Dinkelberghöhen sind stellenweise mit einer Lösslehmauflage bedeckt – großflächig südlich Rührberg und auf dem Grenzacher Oberberg. Reiner Löss kommt bei Klosterhau-Mühlerain-Unterberg über Wyhlen vor (Lösswand der Hohligass!).

Im Westen wird der Dinkelberg durch eine Flexur (Abbiegezone) begrenzt. Schon am Grenzacher Horn, einem ehemaligen Steinbruch, biegen sich die Muschelkalkschichten zum Rheingraben hin ab, werden also nicht an einer Verwerfung abgeschoben.

Der Mittlere Muschelkalk führt neben Gips (Anhydrit) auch Kochsalz. Letzteres ist über Rheinniveau längst herausgelöst, hat sich aber in der Tiefe unter dem Hochrheintal erhalten. Es wurde lange Zeit in Wyhlen als Sole zutage gefördert und war Grundlage für die dortige chemische Industrie (Firma Solvay). 1863 wurde in Grenzach in einer Tiefe von 31 Meter Mineralwasser erbohrt.

Auf dem Gemeindegebiet von Grenzach-Wyhlen liegen sowohl die Naturschutzgebiete

  • 3018-Buchswald bei Grenzach,
  • 3047-Altrhein Wyhlen,
  • 3150-Ruschbachtal und
  • 3167-Leuengraben

als auch das Landschaftsschutzgebiet

  • 3.36.003 Grenzacher Horn

Diese Schutzgebiete sind in das FFH-Gebiet 8411-341 Wälder bei Wyhlen integriert, das eine Größe von 693 Hektar hat. Ein kleiner Teil des 582 Hektar großen Vogelschutzgebiets 8311-441 Tüllinger Berg und Gleusen liegt ebenfalls auf der Gemarkung von Grenzach-Wyhlen.

Die Gemeinde grenzt im Norden an Inzlingen, im Osten an die Stadt Rheinfelden (Stadtteile Degerfelden und Herten), ferner an die Schweizer Gemeinden Pratteln und Augst im Süden, an Muttenz und