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Grünsfeld - 97947 - Baden Württemberg

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Informationen über Grünsfeld

Grünsfeld () ist eine fränkische Stadt im Main-Tauber-Kreis im fränkischen Nordosten von Baden-Württemberg. Ihren Namen verdankt sie dem Grünbach, einem Nebenfluss der Tauber, der hier mit dem Wittigbach zusammenfließt.

Grünsfeld besteht neben der Kernstadt Grünsfeld aus den ehemals selbstständigen Gemeinden und heutigen Stadtteilen Grünsfeldhausen, Krensheim, Kützbrunn, Paimar und Zimmern:

f1 Karte mit allen Koordinaten der Orte der Stadt Grünsfeld: OSM

  • Zu Grünsfeld die Stadt Grünsfeld (), der Weiler Hof Uhlberg () und die Wohnplätze Am Fessertal (), Industriepark ob der Tauber (Waltersberg) (), Riedmühle (), Rötensteinstraße () und Wendels (Englerts)-mühle (früher Neumühle) ().
  • Zu Grünsfeldhausen das Dorf Grünsfeldhausen ().
  • Zu Krensheim das Dorf Krensheim ().
  • Zu Kützbrunn das Dorf Kützbrunn ().
  • Zu Paimar das Dorf Paimar ().
  • Zu Zimmern das Dorf Zimmern ().

Auf der Grünsfelder Gemarkung gibt es mit den Besselbergweinbergen ein 37,3 Hektar umfassendes Naturschutzgebiet.

Das FFH-Gebiet Nordöstliches Tauberland liegt teilweise auf der Gemarkung von Grünsfeld. Daneben existieren auf dem Gebiet der Stadt 14 als Naturdenkmal geschützte Objekte.

Daneben liegen noch zwei Wasserschutzgebiete im Gebiet der Stadt Grünsfeld.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Grünsfeld wurde 750 erstmals urkundlich erwähnt. Zunächst gehörte es zur Herrschaft Zimmern und dann den Herren von Lauda. 1213 fiel der Ort an die Grafen von Rieneck. Um 1320 wurden der Gemeinde die Stadtrechte verliehen.

Von Ende des 15. bis Mitte des 17. Jahrhunderts gehörte die Stadt zur Landgrafschaft Leuchtenberg, dann kam sie zum Fürstbistum Würzburg, das in der Stadt das Oberamt Grünsfeld einrichtete. 1803 kam Grünsfeld im Rahmen der Säkularisation zum neugebildeten Fürstentum Leiningen, wo es Sitz eines Amtsbezirkes wurde. Mit Auflösung des Fürstentums 1806 wurde Grünsfeld badisch. 1911 hat die Bevölkerung unter einer schweren Hochwasserkatrastrophe gelitten.

Die fünf Stadtteile wurden während der Gebietsreform in Baden-Württemberg in den 1970er Jahren zu Grünsfeld eingemeindet:

  • 1. Februar 1972: Eingemeindung von Grünsfeldhausen
  • 1. Januar 1973: Eingemeindung von Paimar und Zimmern
  • 1. Januar 1974: Eingemeindung von Krensheim
  • 1. Januar 1975: Eingemeindung von Kützbrunn

Grünsfeldhausen wurde erstmals 1322 als Husen urkundlich erwähnt. Auf die heutige Bezeichnung deutet bereits eine Namensänderung in Grunsvelthusen im Jahre 1378 hin. Der Ort liegt beidseitig des Grünbachs nördlich von Grünsfeld und teilte im Wesentlichen die Geschichte der Kernstadt, da in etwa die gleichen Herrschafts- und Besitzverhältnisse vorliegen. Mit der Achatiuskapelle besteht in Grünsfeldhausen ein weithin bekanntes Wahrzeichen aus dem 12. Jahrhundert.

Krensheim wurde 1157 erstmals urkundlich erwähnt. Dies geschah in einer Urkunde des Klosters Bronnbach. Zunächst gehörte der Ort einem ansässigen Ortsadel, ging dann aber an die Herren von Zimmern über. Der Ort liegt als Haufendorf mit dichter Bebauung und großen Höfen auf der Gäuhochfläche östlich des Grünbachtals. Krensheim wurde weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt für seinen Muschelkalkstein, der lange Zeit beim Bau des Kölner Domes verwendet wurde.

Noch früher, nämlich 1119, wurde Kützbrunn urkundlich erwähnt, als es durch eine Schenkung an das Bistum Würzburg kam. Nachdem die Grafen von Rieneck Mitte des 13. Jahrhunderts den Ort zwischenzeitlich als Lehen erhielten, wurde er noch im selben Jahrhundert