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Gottmadingen - 78244 - Baden Württemberg

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Informationen über Gottmadingen

Gottmadingen ist eine Gemeinde im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg.

Gottmadingen liegt am Westrand des Hegaus, etwa sieben Kilometer von Singen entfernt.

Durch die Ortsteile Bietingen und Randegg fließt das Flüsschen Biber, welches unterhalb von Stein am Rhein in den Hochrhein mündet.

Westlich, südlich und östlich verläuft die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz.

Die Gemeinde grenzt im Norden an Hilzingen, im Osten an Rielasingen-Worblingen und die Schweizer Gemeinden Buch und Ramsen im Kanton Schaffhausen, im Süden an Gailingen und im Westen an Dörflingen und Thayngen, beide im Kanton Schaffhausen.

Zur Gemeinde Gottmadingen gehören die früher selbstständigen Gemeinden Bietingen, Ebringen und Randegg.

Zu den früheren Gemeinden Bietingen (1129 Einwohner, Stand 31. Dezember 2013), Ebringen (284 Einwohner) und Gottmadingen (7399 Einwohner) gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer.

Zur ehemaligen Gemeinde Randegg (1378 Einwohner) gehören das Dorf Randegg, der Weiler Murbach, das Gehöft Kaltenbach und die Häuser Im krummen Risi (Petersburg) und Untere Buchwies.

Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Bietingen liegt die Wüstung Rinhard.

Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Ebringen liegt die abgegangene Ortschaft Wallishausen, deren Gemarkung zwischen Thayngen, Barzheim (beide im Kanton Schaffhausen) und Ebringen aufgeteilt wurde.

Im Gebiet der früheren Gemeinde Gottmadingen liegen die abgegangene Ortschaft Blindenhausen und die Burgruine Heilsberg.

Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Randegg liegen die abgegangenen Ortschaften Hof in dem Hard und Karpen.

Siehe auch: Wallburg Altstadt

Die erste Erwähnung des Ortes Gotemundingen geht auf eine gefälschte Urkunde aus dem Jahr 965 zurück, in der Kaiser Otto der Kirche Öhningen ihre Besitzungen bestätigt. Die ersten Herren von Gottmadingen tauchten 1100 als Ortsadlige aus dem Geschlecht der Nellenburger auf. Im 13. Jahrhundert ist eine Verbindung mit der Bodmaner Herrschaft verzeichnet.

Als erste Ortsherren und Inhaber der Herrschaft Heilsberg erschienen die Herren von Randegg, die sich im 12. Jahrhundert im Hegau niederließen und denen bis zum Schweizerkrieg 1499 Schloss Randegg und die Feste Heilsberg zugeschrieben werden. In Verbindung mit den Randeggern wird auch eine weitere Gottmadinger Burg gebracht, die Burg Gebsenstein, die allerdings auf Hilzinger Gemarkung liegt. Sagenumwoben sind die 1253, 1276 und 1308 bis 1326 erwähnten Drei Edelfräulein von Gebsenstein, Gertrud, Gebizo und Katharina, denen große Mildtätigkeit nachgesagt wird. Die Frauen wurden bis in die 1960er-Jahre im Dorf verehrt.

1275 verkaufte Graf Mangold von Veringen-Nellenburg, Landgraf im Hegau, die Vogtei über Ebringen an die Brüder Heinrich und Martin von Randegg.

Einige Jahre nach dem Schweizerkrieg ging die Herrschaft auf die Herren von Schellenberg, einem ursprünglich bairischen, später in Liechtenstein ansässigen Geschlecht über. Als herausragender Vertreter dieser Herrschaft tat sich Hans II. von Schellenberg (1552–1609) hervor, ein studierter und humanistisch gebildeter Mann, der gebildetste unter den Gottmadinger Ortsherren, der sich mit Fragen der Theologie, Archäologie und Geschichte auseinandersetzte. Mit seinem Tod starb die Linie aus.

Die neuen Herren waren die Vintler von Plätsch, deren Wurzeln in Südtirol zu finden sind. Ohnehin chronisch verschuldet, waren die Vintler noch zusätzlich vom Pech verfolgt. Am 13. April 1611 brannte ein Teil des Dorfes ab, 27 Häuser gingen in Flammen auf. Die Geldknappheit der Vintler bekamen die Gottmadinger mit immensen Fronforderungen zu spüren. In der Ortschronik heißt es: „Der Vintler wurde in der Sage zum ‚Finkler‘ und zum Inbegriff des