Wappen von Gemmrigheim

Gemmrigheim - 74376 - Baden Württemberg

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Informationen über Gemmrigheim

Gemmrigheim ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Stuttgart (bis 1992 Region Mittlerer Neckar) und zur europäischen Metropolregion Stuttgart.

Gemmrigheim liegt in 174 bis 275 Meter Höhe direkt am Neckar zwischen den Kreisstädten Ludwigsburg und Heilbronn.

Die Gemeinde grenzt im Nordosten an Neckarwestheim im Landkreis Heilbronn, im Osten und Süden an die Stadt Besigheim, im Südosten an die Gemeinde Hessigheim sowie im Südwesten an Walheim und im Westen und Norden an Kirchheim am Neckar.

Zu Gemmrigheim gehören das Dorf Gemmrigheim, die Höfe Heinzenberg, Liebensteiner Weg und Vogelsang sowie die Häuser Pumpwerk und Wasen.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Verschiedene Funde unterschiedlicher Epochen in Gemmrigheim weisen auf eine uralte Besiedlung des Ortes hin. Gemmrigheim wurde in einer Urkunde des Klosters Reichenbach vom 22. September 1085 erstmals erwähnt und gehörte damals zur Gaugrafschaft der Grafen von Calw-Vaihingen, von denen der Ort 1140 an die Pfalzgrafen von Tübingen überging und von diesen über die Hofwart von Kirchheim bis ins 14. Jahrhundert zur Grafschaft Württemberg, wo er zum Amt Lauffen gehörte. Ein erster württembergischer Schultheiß ist 1410 belegt.

Der Weinbau in der Gemeinde ist seit dem 12. Jahrhundert verbürgt und prägte Gemmrigheim wesentlich. Der Ort wurde im Dreißigjährigen Krieg und den nachfolgenden militärischen Auseinandersetzungen mehrfach in Mitleidenschaft gezogen.

Im Zuge der neuen Verwaltungsgliederung nach der Gründung des Königreichs Württemberg kam Gemmrigheim 1808 zum Oberamt Besigheim. Die Industrialisierung begann in Gemmrigheim 1865, als eine alte Neckarmühle zuerst zur Holzstofffabrik und dann zur Papierfabrik ausgebaut wurde. Durch die Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg wurde Gemmrigheim 1938 bei Auflösung des Oberamtes Besigheim dem Landkreis Ludwigsburg zugeordnet.

Während des Zweiten Weltkrieges kamen 1939 die ersten polnischen Kriegsgefangenen nach Gemmrigheim. Obwohl feindliche Truppen die Papierfabrik bei einem Luftangriff bombardierten, blieb das Dorf relativ unversehrt. Am 9. April 1945 sprengte die Wehrmacht die Neckarbrücke zwischen Gemmrigheim und Kirchheim, um die Alliierten beim Vormarsch zu hindern, wobei amerikanische Soldaten am 20. desselben Monats den Ort besetzten und der Krieg somit in Gemmrigheim zu Ende ging. Der Ort wurde Teil der Amerikanischen Besatzungszone und gehörte somit bis 1952 zum neu gegründeten Land Württemberg-Baden. Bis Ende 1946 nahm Gemmrigheim über 500 Heimatvertriebene, überwiegend aus dem Sudetenland, auf.

Am 11. November 1950 weihte man die neue Neckarbrücke ein. In den 1950er und 1960er Jahren entstanden die Neubaugebiete Hinterhof, Gassenweingärten, Unter der Hessigheimer Steige, Waldstraße und Langer Forst sowie die Wohngebiete auf dem Plappstein und Gräble. Mit der Sanierung des Ortskerns wurde in den 1980er Jahren begonnen, bei der die Ortsdurchfahrt fertiggestellt und 1981 die Umgehungsstraße eingeweiht wurden. 1997 erschloss man das Baugebiet Neusatz/Scheidwegle.

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg (nur Hauptwohnsitze).

Seit der Reformation ist Gemmrigheim vorwiegend evangelisch geprägt. Heute gibt es neben der evangelischen Gemeinde jedoch auch wieder eine römisch-katholische Kirchengemeinde, und auch die Zeugen Jehovas sind im Ort vertreten.

Seit der letzten Kommunalwahl am 25. Mai 2014 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,69 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

Weiteres Mitglied des Gemeinderates und dessen Vorsitzender ist der Bürgermeister.

Bürgermeister von Gemmrigheim seit dem