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Ettlingen - 76275 - Baden Württemberg

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Informationen über Ettlingen

Ettlingen () ist eine Stadt südlich von Karlsruhe in Baden-Württemberg. Sie ist nach Bruchsal die zweitgrößte Stadt des Landkreises Karlsruhe und ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden. Seit 1. Januar 1966 ist Ettlingen eine Große Kreisstadt.

Ettlingen liegt im Übergang der Rheinebene in den nördlichen Schwarzwald und ist Portalgemeinde des Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und Teil des Albtals. In der Stadt fließt der Fluss Alb, der schließlich in den Rhein mündet. Die Kernstadt liegt hauptsächlich bereits in der Ebene, ein kleiner Südwesthang bildet zusammen mit dem Durlacher Geigersberg die bevorzugte Wohnlage für Karlsruhe. Die eingegliederten Ortschaften liegen teilweise ebenfalls in der Ebene (Bruchhausen, Ettlingenweier, Oberweier), teilweise jedoch auch schon auf den ersten Hügeln des Schwarzwalds (die Höhenstadtteile Spessart, Schöllbronn und Schluttenbach).

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Ettlingen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören alle – außer Durmersheim und der kreisfreien Stadt Karlsruhe – zum Landkreis Karlsruhe: Karlsruhe, Waldbronn, Karlsbad (Baden), Marxzell, Malsch, Durmersheim (Landkreis Rastatt) und Rheinstetten.

Seit der Gebietsreform in Baden-Württemberg Anfang der 1970er Jahre besteht das Stadtgebiet aus der Kernstadt und den Stadtteilen Bruchhausen, Ettlingenweier, Oberweier, Schluttenbach, Schöllbronn und Spessart.

Zum Stadtteil Ettlingenweier gehören die Häuser Bahnstation Bruchhausen und Waldsaum. Zum Stadtteil Oberweier gehört das Haus Lochmühle. Zum Stadtteil Schöllbronn gehört das Haus Schöllbronner Mühle. Im Gebiet der Kernstadt liegen die Wüstungen Fürstenzell, Heimersheim und – nicht als Siedlung gesichert – das im 13. Jahrhundert genannte Utental.

Gelegentlich werden innerhalb der Kernstadt noch Wohngebiete mit eigenem Namen unterschieden (z. B. „Siedlung“ für Ettlingen-West oder „Spinnerei“ für Ettlingen-Ost), deren Grenzen meist nicht genau festgelegt sind.

Ettlingen bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Mittlerer Oberrhein, in der die Stadt Karlsruhe als Oberzentrum ausgewiesen ist. Zum Mittelbereich Ettlingen gehören neben der Stadt Ettlingen noch die Gemeinden Karlsbad, Malsch, Marxzell und Waldbronn des Landkreises Karlsruhe.

Ettlingen, in römischer Zeit eine wichtige Siedlung mit Straßenkreuzungspunkt (siehe Vicus von Ettlingen), wurde im Jahre 788 als Ediningom in einer Schenkungsurkunde des Klosters Weißenburg im Elsass erstmals erwähnt. Während der Zeit der Stammesherzogtümer gehörte Ettlingen zum Herzogtum Franken. Von Kaiser Otto dem Großen erhielt das Kloster Weißenburg spätestens 973 das Marktrecht für Ettlingen; das genaue Jahr lässt sich aus den Quellen nicht erschließen.

Als 1219 der badische Markgraf Hermann V. von König Friedrich II. mit Ettlingen belehnt wurde, wurde der Ort mit civitas Ettenigen bezeichnet und war demgemäß bereits eine Stadt. Dies geht aus einer im Jahre 1234 von Kaiser Friedrich II. in Apricena für den Markgrafen ausgestellten Urkunde hervor. Möglicherweise hat Kaiser Heinrich VI. Ettlingen zur Stadt erhoben, als er sich vom 25. Dezember 1191 bis zum 11. März 1192 in der Hagenauer Pfalz aufhielt; einen Beweis dafür gibt es nicht. In Erinnerung an die Stadtgründung durch die Staufer wurde 2017 auf dem Kurt-Müller-Graf-Platz östlich vom Schloss eine Stauferstele errichtet.

Markgraf Rudolf I. von Baden, der Sohn von Hermann V., stand ab 1246 auf der Seite der Staufergegner und unterstützte Heinrich Raspe sowie die diesem nachfolgenden Gegenkönige. Er errichtete Mitte des 13. Jahrhunderts – möglicherweise auf den Resten eines staufischen Vorgängerbaus – in Ettlingen eine Burganlage; ein Vorgängerbau hat sich aber bisher