Wappen von Erdmannhausen

Erdmannhausen - 71729 - Baden Württemberg

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Informationen über Erdmannhausen

Erdmannhausen ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Stuttgart (bis 1992 Region Mittlerer Neckar) und zur europäischen Metropolregion Stuttgart.

Erdmannhausen liegt zwischen Neckar und Murr, etwa zehn Kilometer östlich der Kreisstadt Ludwigsburg, im Naturraum Neckarbecken. Eine unbewohnte Exklave im Hardtwald bei Rielingshausen wird dem Naturraum Schwäbisch-Fränkische Waldberge zugerechnet.

Nur etwa einen Kilometer entfernt liegt die Schillerstadt Marbach am Neckar. Weitere Nachbargemeinden sind Affalterbach, Kirchberg an der Murr und der heutige Marbacher Stadtteil Rielingshausen sowie Steinheim an der Murr.

Zu Erdmannhausen gehören das Dorf Erdmannhausen und das Haus Bugmühle sowie die abgegangenen Ortschaften Eglolfshofen, Inneres und äußeres Höfle und Weikershausen.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Erdmannhausen wurde im Jahre 816 erstmals urkundlich erwähnt, als Ludwig der Fromme den Ort dem Kloster Murrhardt schenkte. Seit dem 14. Jahrhundert erwarben die Grafen von Württemberg Teile des Ortes, bis ihnen 1425 der ganze Ort gehörte. Seit dieser Zeit wurde Erdmannhausen vom Amt Marbach verwaltet. Herzog Ulrich von Württemberg setzte 1534 in seinem Herzogtum Württemberg die Reformation durch, so dass Erdmannhausen evangelisch wurde. Während des Dreißigjährigen Kriegs marschierten Truppen im Jahr 1626 in Erdmannhausen ein, wodurch 253 Einwohner starben. 1644 brannte das Pfarrhaus ab und 1655 standen nur noch 13 von 95 Gebäude, die 89 Einwohner, statt vormals 630, bewohnten. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg brannten im Ort 4 Scheunen und 8 Wohnhäuser nieder und die gesamte Bevölkerung litt unter Ausraubungen.

Bei der Verwaltungsneugliederung des jungen Königreichs Württemberg am Anfang des 19. Jahrhunderts blieb die Zugehörigkeit Erdmannhausens zum Oberamt Marbach erhalten.

Bei der Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg kam die Gemeinde 1938 zum neu gegründeten Landkreis Ludwigsburg. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Erdmannhausen mehrmals bombardiert. Der erste Tieffliegerangriff, bei dem zwei Personen getötet wurden und mehrere Gebäude im Bereich des Biegel, erfolgte am 7. April 1945. Mitte April sprengten Pioniere der Waffen-SS die Schweißbrücke und amerikanische Soldaten zerstörten den Haltepunkt Erdmannhausen-Rielingshausen durch Artilleriebeschuss. Dabei kam ein Einwohner ums Leben. Am 21. April besetzte die US-Armee den Ort, nachdem die Wehrmacht abgezogen war. Somit wurde der Ort Teil der Amerikanischen Besatzungszone und gehörte zum neu gegründeten Land Württemberg-Baden, das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging.

1963 begann man mit der Flurbereinigung des Ortes. Anfang 1974 stimmten etwa 90 % der Einwohner gegen den Zusammenschluss mit Marbach, wodurch sich der Ort seine Eigenständigkeit bewahren konnte. 2007 begann man mit der zweiten Ortskernsanierung. Im Jahr 2016 feierte Erdmannhausen sein 1200-jähriges Bestehen.

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg (nur Hauptwohnsitze).

Seit der Reformation ist Erdmannhausen evangelisch geprägt. Es gibt im Ort eine evangelische Kirchengemeinde.

Für die römisch-katholischen Gläubigen ist die Kirche in Marbach am Neckar zuständig.

Die Evangelisch-methodistische Kirche ist vor Ort als Teil des seit 1866 bestehenden Gesamtbezirks Marbach aktiv und unterhält ein Gemeindehaus.

Seit 1932 ist auch die Neuapostolische Kirche in Erdmannhausen vertreten.

Der Gemeinderat in Erdmannhausen hat 14 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgendem Endergebnis. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzenden. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Birgit Hannemann konnte sich bei der Bürgermeisterwahl am 11.