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Elchesheim-Illingen - 76477 - Baden Württemberg

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Informationen über Elchesheim-Illingen

Elchesheim-Illingen ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg, zwischen Karlsruhe und Rastatt gelegen.

Elchesheim-Illingen liegt 1,8 km östlich des Rheins – stromabwärts betrachtet zwischen Steinmauern im Südsüdwesten und Au am Rhein im Nordnordosten. Im Gemeindegebiet liegen der Altrhein bei Elchesheim und der Illinger Altrhein.

In unmittelbarer Nachbarschaft liegen folgende Orte: Au am Rhein, Würmersheim (zu Durmersheim), Bietigheim, Steinmauern und Mothern (Frankreich).

Die Gemeinde Elchesheim-Illingen besteht aus den früheren Gemeinden Elchesheim und Illingen, zu denen jeweils nur die gleichnamigen Dörfer gehören.

Illingen wurde erstmals urkundlich im Jahre 960 erwähnt. Die erste urkundliche Erwähnung von Elchesheim erfolgte im Jahre 1102.

Im Laufe der Zeit wuchsen beide Orte zusammen, was dann im Zuge der baden-württembergischen Gemeindegebietsreform am 1. Juli 1971 zum Zusammenschluss beider Gemeinden zur Gemeinde Elchesheim-Illingen führte.

Die Gemeinde Elchesheim wird erstmals im Jahr 1102 urkundlich erwähnt. In dieser Zeit war Elchesheim ein Gut, das aus einem Herrenhof und einer Burg bestand. Diese Burg war Eigentum des Kaisers Heinrich IV. Sie diente ihm und seinem Gefolge bei den ausgedehnten Jagden zum vorübergehenden Aufenthalt. Ein Jahr vor dem Mainzer Landfrieden (1103) schenkte Kaiser Heinrich IV. das ganze Gebiet von Elchesheim dem Hochstift Speyer. Die Burg ist längst verschwunden und vergessen. Erste zahlenmäßige Unterlagen über die Einwohner von Elchesheim sind dem Speyerischen Visitationsprotokoll aus dem 1683 zu entnehmen. 35 Jahre nach Ende des Dreißigjährigen Krieges werden in dieser Niederschrift 18 katholische Familien (rund 100 Seelen) aufgeführt. Gemessen an den großen Verlusten dieses Krieges wird die Einwohnerzahl um das Jahr 1600 auf rund 200 geschätzt.

Kaum hatte man die Wirren des Dreißigjährigen Krieges hinter sich gebracht, waren es 1689 französische Truppen, die unter General Mélac viele Dörfer und Städte zerstörten, wovon auch Elchesheim und die Nachbarorte betroffen waren. Die etwa Mitte des 19. Jahrhunderts erneut aufkommenden Unruhen in der unmittelbaren Umgebung, die wirtschaftliche Not und vor allem die Unsicherheit über die Zukunft müssen es wohl gewesen sein, die viele Einwohner bewogen, ihre Heimat zu verlassen, um nach Südosteuropa, Russland oder Amerika auszuwandern. Trotz der Kriege 1870–1871 sowie der beiden Weltkriege konnte fortan ein kontinuierliches Wachstum der Bevölkerungszahl beobachtet werden.

Nach Auffassung der Heimatforscher geht die Gründung von Illingen bereits in das 10. oder gar 9. Jahrhundert zurück. Im Urkundenbuch zur Geschichte der Bischöfe von Speyer findet der Ort schon im Jahre 960 erstmals Erwähnung. Noch vorhandene alte Akten lassen darauf schließen, dass Illingen eines jener Dörfer war, welche seit frühesten Zeiten sehr unter den Tücken des Rheines zu leiden hatten. Aus den Akten ist ebenso zu ersehen, dass Illingen früher Filialkirche der linksrheinischen Gemeinde Mothern war. Hieraus lässt sich auch mit Sicherheit schließen, dass ein Rheinarm, wie dies im Übrigen auch alte Lagepläne zeigen, noch im 15. Jahrhundert östlich von Illingen vorbeifloss. Dies bedeutete, dass Illingen vor der Rheinbegradigung durch Tulla früher zeitweise linksrheinisch war.

Bedingt durch die immer wieder veränderten Flusswindungen des Rheins mussten die Bewohner von Illingen ihren Ort mehrfach umsiedeln. Auf der Rheinbefahrungskarte aus dem Jahre 1590 ist auch ersichtlich, dass das Dorf zu diesem Zeitpunkt an der Murgmündung lag. Illingen gehörte zum Hochstift Speyer und war dem Oberamt Lauterburg unterstellt. Ab 1773 wurde Illingen von