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Ebhausen - 72224 - Baden Württemberg

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Informationen über Ebhausen

Ebhausen ist eine Gemeinde im Landkreis Calw in Baden-Württemberg. Sie gehört zur Region Nordschwarzwald.

Ebhausen liegt in 425 bis 595 m ü. NHN zwischen Nordschwarzwald und Hecken- und Schlehengäu, welches sich als ein etwa 10 bis 15 km breiter Landschaftsstreifen links und rechts des Nagoldtales hin zum Nordschwarzwald zieht. Die Böden gehören zur Lage des Unteren- und Mittleren Muschelkalks. Zwischen die vom Muschelkalk gebildeten Höhenrücken und Bergkuppen hat sich im Bereich von Ebhausen der Fluss Nagold in die Schicht des Oberen Buntsandstein eingegraben.

Zur Gemeinde Ebhausen gehören die ehemals selbständigen Gemeinden Ebershardt, Rotfelden und Wenden. Zur ehemaligen Gemeinde Rotfelden gehören der Ort Ziegelhütte, das Gehöft Gärtenfeld und die Schwarzenbachmühle.

Bei Bauarbeiten im Gewann Frauenhof stieß man im Jahr 1995 in einer Tiefe von etwa 1,30 m auf Brandreste und Scherben von Tongefäßen. Durch Karl Kempf, Historiker in Rotfelden, wurde eine vorläufige Bestimmung der Funde vorgenommen. Die grobe, ungemusterte Keramik war etwa 1 cm dick. Auffallend war die starke Magerung mit Glimmer. Die Scherben hatten eine flache Krümmung, so dass ein Gefäß mit einem Durchmesser von rund einem Meter angenommen werden konnte. Im Zusammenhang mit den Brandresten kann eine Urnenbrandbestattung angenommen werden. Karl Kempf datierte die Funde in die frühe Bronzezeit bzw. Jungsteinzeit. Leider wurde die Fundstätte durch ein Missverständnis ganz abgetragen. Die sichergestellten Funde gingen an das Landesdenkmalamt.

Im Jahr 1834 wurden am südlichen Ende des Ortes Ebhausen alamannische Reihengräber mit Waffen und Gefäßen gefunden. Ähnliche Grabstätten fanden sich auch in der Nähe der Kirche und des Schulhauses. Es ist bekannt, dass die Alamannen im süddeutschen Raum bevorzugt Land besiedelten, das davor kultiviert worden war. Der Flurname „auf Mauren“ auf dem Gebiet des heutigen Friedhofs weist vermutlich auf Gebäudereste eines römischen Gutshofes hin. Da einige römische Gutshöfe auch in umliegenden Gemeinden gefunden wurden, scheint es gut möglich zu sein, dass Ebhausen schon in römischer Zeit besiedelt war. Bis jetzt fehlen allerdings Belege für diese Annahme.

Ebhausen ist aus den ursprünglich selbständigen Dörfern Ebhausen und Wöllhausen zusammengewachsen. Allerdings hatten beide Orte schon immer eine gemeinsame Markung. Nach dem Codex maior traditionum Weingartiensium und der Historia Welforum gehörte der Zehnte der Kirche in Wöllhausen (ecclesia in Welnhusen) vor 1089 den Grafen von Buchhorn. Diese Kirche, nach späteren Quellen St. Martinskirche, wurde im 16. Jahrhundert profaniert. In einer 1245 in lateinischer Sprache abgefassten Urkunde, in welcher der Ritter Heinrich von Nagold seiner Frau Adelheid Güter als Unterpfand verschreibt, wird mit weiteren Personen ein „advocatus de Wellehusin“, also der Vogt von Wellehusin, als Zeuge genannt. Der Burgstall auf dem Stuhlberg in Wöllhausen wird schon im württembergischen Lagerbuch aus dem Jahr 1623 als „ganz abgegangen“ bezeichnet. Das Wappen der Vögte von Wöllhausen fand mit seiner Aufteilung Eingang in das heutige Wappen der Gemeinde Ebhausen.

Ebhausen wurde im Jahr 1275 als „Ebehusen“ erstmals im „Liber decimationis“ des Bistums Konstanz erwähnt. Die beiden Ortschaften kamen von dem Grafen Burkhard von Hohenberg 1364 an den Pfalzgrafen Ruprecht. Dieser belehnte Wetzel von Ebhausen mit dem hiesigen Mannlehen. Aus dem Wappen der Wetzel von Ebhausen fand das Beil ebenfalls Eingang in das heutige Wappen der Gemeinde Ebhausen. Im Jahr