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Durmersheim - 76448 - Baden Württemberg

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Informationen über Durmersheim

Durmersheim ist eine 12 km südwestlich von Karlsruhe gelegene Gemeinde. Sie gehört zum Landkreis Rastatt und wird im örtlichen Dialekt, der eine Mischung aus südfränkischer und alemannischer Mundart ist, Durmersche genannt. Zur Gemeinde Durmersheim gehört auch der Ortsteil Würmersheim mit etwa 2400 Einwohnern.

Durmersheim liegt in der 30 km breiten Oberrheinischen Tiefebene, die östlich durch den Schwarzwald und westlich durch die französischen Vogesen begrenzt wird. Der Großteil der Ortschaft liegt auf dem Hochgestade in 106 bis 121 Meter Höhe, der historische Ortskern direkt an der Stufung zur Rheinniederung. Durch den Ort fließt der etwa 27 km lange Federbach. Der Osten der Markung ist vom Hardtwald bedeckt. Im Südwesten gibt es Teile des Oberwaldes, im Westen auf Würmersheimer Gemarkung sind Anteile des Rottlichwaldes und nördlich ein großer Teil der Federbachniederung.

Zur Gemeinde Durmersheim gehört die ehemalige Gemeinde Würmersheim. Zur Gemeinde Durmersheim in den Grenzen vom 31. Dezember 1973 gehören das Dorf Durmersheim und Wallfahrtskirche und Kloster Bickesheimer Kloster. Zur ehemaligen Gemeinde Würmersheim gehört das Dorf Würmersheim.

Den Großteil der besiedelten Fläche nimmt der Hauptort Durmersheim ein. Der Ort erstreckt sich über rund 3 km in Nord-Süd-Richtung entlang der alten B 36. In Ost-West-Richtung ist der Hauptort gerade einmal 450–800 m breit. Richtung Würmersheim liegt eine Hochhaussiedlung, von den Einheimischen „Klein-Manhattan“ (in den 70er Jahren wurde die Anlage überwiegend von Angehörigen der in Karlsruhe stationierten US-Streitkräfte bewohnt) genannt.

Im Westen der Markung liegt der Rottlichwald. Der Gießengraben bildet die Grenze zu Au am Rhein, der Alte Federbach bildet im Süden die Grenze zu Durmersheim. Im Norden Würmersheims ist die Grenze der Kunzenbach. Im Osten ist der Grenzverlauf folgendermaßen: Die Grenze beginnt am Kunzenbach und zieht westlich des Gewerbegebiets Nordwests vorbei, geht am Osten des Baugebietes TG3 vorbei und geht schließlich zwischen TG I und TG II durch, bis die Grenze wieder im Süden am alten Federbach endet.

Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 11,4 °C und der Niederschlag 770 mm. In der Rheinebene gibt es weniger Niederschlag als im Schwarzwald oder den Vogesen. Niederschlagsstarke Monate sind Mai, Juni und Juli. März und September sind am niederschlagsärmsten. Die relative Feuchte liegt durchschnittlich bei 76 %. Im Rheintal gibt es im Herbst aufgrund der Tallage häufig Nebel. 2005 war das nahegelegene Karlsruhe die wärmste Stadt in Deutschland. Vom milden Klima der Rheinebene profitiert die Landwirtschaft (Anbau von Erdbeeren und Spargel).

In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich, im Uhrzeigersinn von Norden beginnend, die Orte Rheinstetten, Ettlingen, Malsch, Bietigheim, Elchesheim-Illingen und Au am Rhein.

Der älteste archäologische Hinweis auf eine Besiedlung in oder bei Durmersheim ist ein 8 cm langer durchbohrter Steinanhänger, der aus der Jungsteinzeit (ca. 2000 v. Chr.) stammt. Im Gewann „Im Eck“ entdeckten 1940 Archäologen mehrere Reste einer Siedlung aus der Zeit der späteren Bronzezeit, der sog. Urnenfelderkultur (ca. 1300–750 v. Chr.) und nachfolgend aus der sog. Latènezeit (ca. 500 v. Chr. bis zur Zeit Christi Geburt).

Aus römischer Zeit liegen Anzeichen einer bedeutenderen Ansiedlung vor, die an einer Straßenkreuzung lag. Aus dem Süden entlang des Hochgestades führte eine Römerstraße von Straßburg (Argentorate) nach Ladenburg (Lopodunum) und vom Westen eine vom Elsass nach Pforzheim (Portus). In der Kirche ist ein Herkules-Relief eingemauert, das wohl einst ein römischer