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Dobel - 75335 - Baden Württemberg

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Informationen über Dobel

Dobel ist ein heilklimatischer Kurort im Landkreis Calw in Baden-Württemberg. Die Gemeinde gehört zur Region Nordschwarzwald.

Dobel liegt im Nordschwarzwald in rund 700 m ü. NHN auf dem Rücken eines vom Hohloh (988,8 m) ausgehenden Gebirgskammes (Enzriedel) zwischen dem Enz- und dem Albtal oberhalb von Bad Herrenalb im Nordschwarzwald. Die Siedlungsfläche erstreckt sich vom historischen Ortskern in der geschützten Quellmulde des Dobelbaches (680 m) bis auf den Bergrücken (700 m) und den zum Eyachtal hin abfallenden Südhang. 86 Prozent der Gemeindemarkung sind mit naturnahen Tannen-, Fichten- und Buchen-Wäldern bedeckt, die zum größten zusammenhängenden Waldgebiet Baden-Württembergs gehören. Die landwirtschaftlichen Flächen werden fast ausnahmslos als Wiesen und Weiden genutzt und stehen zum großen Teil unter Naturschutz nach der FFH-Richtlinie. Der höchste Punkt der Gemarkung liegt am Rosskopf (883 m), der tiefste am Dobelbach (405 m). Zur Gemeinde gehören die Wohnplätze Eyachmühle und Lehensägmühle im naturgeschützten Eyachtal. Namensgebend für den Ort war die nördlich des Ortes beginnende und vom Dobelbach durchflossene steile Waldschlucht, ein so genannter „Tobel/Dobel“.

Zur Gemeinde Dobel gehören das Dorf Dobel und die Wohnplätze Eyachmühle und Lehensägmühle. Lehensägmühle wurde am 1. Januar 1971 von Wildbad nach Dobel umgemeindet.

Geologisch liegt Dobel im Gebiet des Buntsandsteins innerhalb des Süddeutschen Schichtstufenlands. Die Waldrodung für den Ort Dobel im Mittelalter erfolgte gezielt auf einem inselartigen Rest des für den Ackerbau geeigneten Oberen Buntsandsteins. Die umliegenden Wälder stocken auf Mittlerem Buntsandstein. Eine besondere Sehenswürdigkeit stellt das Felsenmeer des Volzemer Stein dar, wo sogenannte Champagnersteine (besonders quarzhaltige Steine des Mittleren Buntsandstein) zu Mühlsteinen bearbeitet wurden. Im oberen Eyachtal tritt Rotliegend und der Granit (Forbachgranit) des Grundgebirges an die Oberfläche.

An der südöstlichen Gemeindegrenze verläuft das Naturschutzgebiet Eyach- und Rotenbachtal und das FFH-Gebiet Eyach oberhalb Neuenbürg. Im Nordwesten hat die Gemeinde Anteil am Landschaftsschutzgebiet Albtalplatten und Herrenalber Berge. Um den Ort herum gruppiert befinden sich einige Teilgebiete des FFH-Gebiets Albtal mit Seitentälern. Im Südwesten ragt das Vogelschutzgebiet Nordschwarzwald auf das Gemeindegebiet. Dobel liegt zudem im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord.

Dobel hat das typische Reizklima der deutschen Mittelgebirge mit starker ozeanischer Prägung. Die Niederschlagsmenge liegt bei etwa 1500 Millimetern pro Jahr; die Temperatur liegt bei einem Jahresmittel von etwas über sieben Grad Celsius. Bei den im Herbst und Winter auftretenden Inversionswetterlagen liegt Dobel aufgrund seiner Höhenlage häufig über den neblig kalten Luftschichten der Umgebung im Sonnenschein. Der schneereiche Winter ist immer wieder von milderen Perioden unterbrochen. Dobel hat aufgrund der exponierten Lage überdurchschnittlich viele Sturmtage; die vorherrschende Windrichtung ist Südwest. Als besonderes Starkwindereignis ist Orkan Lothar zu nennen, der am 26. Dezember 1999 große Schäden in den umliegenden Wäldern anrichtete.


Die Höhenlagen des Nordschwarzwaldes wurden vermutlich im 11. und 12. Jahrhundert nach Christus besiedelt. Träger der Besiedlung im Bereich von Alb und Enz waren die Grafen von Eberstein, die Grafen von Calw-Vaihingen und die Herren von Straubenhardt. Dobel wurde erstmals in der Stiftungsurkunde des Zisterzienserklosters Herrenalb aus dem Jahr 1148 urkundlich erwähnt, von der heute nur noch eine Abschrift aus dem Jahr 1270 vorliegt. In dieser Urkunde verfügt der