Wappen von Dettingen an der  Iller

Dettingen an der Iller - 88451 - Baden Württemberg

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Informationen über Dettingen an der Iller

Dettingen an der Iller ist eine Gemeinde im östlichen Landkreis Biberach in Oberschwaben.

Im Osten grenzt die Gemeinde an den Freistaat Bayern. Der etwa 4 km lange Grenzverlauf ist deckungsgleich mit dem damaligen linken Ufer des noch unkorrigierten Laufs der Iller im Jahr 1852.

Zur Gemeinde Dettingen an der Iller gehören die Dörfer Oberdettingen und Unterdettingen, die Weiler Buchau, Hammerschmiede und Kleinkellmünz, die Höfe Bleiche, Geiwitz, Herrenmühle und Venusmühle und die Häusern Illerwerk IV Unterdettingen.

Erste schriftliche Spuren finden wir von Dettingen bereits im Jahre 799, wo ein Edler namens Adalmann dem Kloster St. Gallen Güter zu Tantingen verehrt hat. Ob es Dettingen an der Iller ist, kann nicht sicher gesagt werden. Sodann schenkte 876 Egino demselben Kloster St. Gallen Güter und Leute zu Tetinga. Diese Urkunde gilt als erste sichere Erwähnung. Der Name Dettingen lässt sich durch die Endung -ingen auf eine alemannische Gründung eines Edlen namens Tetto oder „Tato“ zurückführen. Dettingen besaß auch einen eigenen Dorfadel, vermutet durch die langjährige Zugehörigkeit zu Kellmünz. Sie könnten Ministeriale der Grafen zu Kellmünz gewesen sein. Die Bezeichnung Thädingen für Ober- und Unterdettingen taucht 1165/66 auch auf, als Welf VII. Kellmünz, Filzingen, Unterroth, Weiler und beide Dettingen niederbrennen ließ.

Vom 11. Jahrhundert bis zum Reichsdeputationshauptschluss Anfang des 19. Jahrhunderts gehörte der Ort zur Herrschaft Kellmünz an der Iller.

Im Jahre 1806 fiel Dettingen zunächst an das Königreich Bayern, um bereits mit dem Grenzvertrag von 1810 zum Königreich Württemberg zu wechseln. Der Ort wurde nun dem Oberamt Biberach zugewiesen. Die Einwohnerzahl in Dettingen betrug im Jahre 1837 gemäß amtlicher Zählung 780 Einwohner.

Im Ersten Weltkrieg fielen 48 Männer und sieben blieben vermisst. Von 1926 bis 1928 wurde durch die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) ein Wasserkanal, ein Stausee und ein Wasserkraftwerk gebaut. Das brachte vielen Dettingern Arbeit.

1932 wurden 1032 Einwohner gezählt.

Bei der Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg gelangte Dettingen 1938 zum neu umrissenen Landkreis Biberach.

Aus dem Zweiten Weltkrieg kamen 56 Soldaten nicht mehr zurück und 27 sind bis heute vermisst, also in Summe 83 Tote und Vermisste. Am 18. April 1945 gegen 13:50 Uhr warfen amerikanische Flugzeuge Bomben auf Unterdettingen. Dabei kamen sechs Einwohner, fünf Evakuierte, ein polnischer Landarbeiter, ein italienischer Landarbeiter und fünf Soldaten einer Eisenbahnpioniereinheit um ihr Leben.

Bei den Einwohnern des Ortes, die ihr Leben lassen mussten, handelte es sich um drei Bauern auf dem Weg zur Feldbestellung und zwei Frauen, die in ihren Häusern getroffen wurden.

Im Jahre 1945 wurde Dettingen Teil der Französischen Besatzungszone und kam somit zum Nachkriegsland Württemberg-Hohenzollern, welches 1952 im Bundesland Baden-Württemberg aufging.

Dettingen ist traditionell römisch-katholisch geprägt. Die katholische Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt gehört zur Seelsorgeeinheit Illertal im Dekanat Biberach.

Der Gemeinderat der Gemeinde Dettingen an der Iller besteht aus zwölf Gemeinderäten und dem Bürgermeister.

Der parteilose Alois Ruf ist seit 1986 Bürgermeister der Gemeinde, zuletzt wurde er bei der Wahl am 14. Januar 2018 mit 96,15 % der Stimmen im Amt bestätigt.

Dettingen ist durch die Bundesautobahn 7 gut an das überregionale Straßennetz angeschlossen. Die nächsten Flughäfen befinden sich in Memmingen, Stuttgart und München.

Die Discounterkette Norma betreibt in Dettingen ein zentrales Auslieferungslager. Zudem besitzt Dettingen noch ein Zentrales Warenlager der Discounterkette Lidl.