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Dörzbach - 74677 - Baden Württemberg

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Informationen über Dörzbach

Dörzbach ist eine Gemeinde im Hohenlohekreis im fränkisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs. Sie gehört zur Region Heilbronn-Franken (bis 20. Mai 2003 Region Franken).

Die Gemeindefläche Dörzbachs liegt im Naturraum Kocher-Jagst-Ebenen auf Höhen zwischen 230 und 430 m ü. NN und wird vom großen Nordbogen der mittleren Jagst durchzogen. Die Siedlungsplätze liegen im Muschelkalktal des Flusses, in einigen Nebentälern sowie auf den umgebenden Randhöhen. Der namengebende Hauptort grenzt ans rechte Ufer der Jagst; am oberen Ortsrand mündet in sie der Bach aus der kurzen Eselklinge, am Rand des Ortskerns der aus dem etwas längerem Kiesgraben, im Ortskern dann der gut 5 km lange Goldbach.

Die Gemeinde Dörzbach besteht aus Dörzbach (1465 Einwohner) selbst, sowie aus den eingemeindeten ehemaligen Gemeinden Hohebach (646 Einwohner), Laibach (183 Einwohner) und Meßbach (170 Einwohner).

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Prähistorische Funde, unter anderem aus der Jungsteinzeit, deuten darauf hin, dass Dörzbach und seine Teilorte bereits in der Zeit um 3500 v. Chr. besiedelt waren. Nachgewiesen ist, dass Dörzbach schon um 500 v. Chr. von Kelten besiedelt war. Sie legten ein Felsen- und Quellenheiligtum an.

Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im Herzogtum Franken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Dörzbach an der Jagst im Jahre 1230 unter dem Namen Torzebach. Die ältesten noch vorhandenen Bauteile vom Schloss Eyb stammen aus dem 12. Jahrhundert. Bis zum 15. Jahrhundert hatte die Burg eine sehr wechselvolle Geschichte mit vielen Eigentümern bzw. Anteilseignern. Im späten 14. Jahrhundert erlangten die Herren von Berlichingen den Besitz der Burg.

Kaiser Rudolf II. hatte der Gemeinde Dörzbach im Jahr 1583 drei Marktrechte verliehen. Dies ist der geschichtliche Ursprung der heute noch abgehaltenen Frühjahrs- und Herbstpferdemärkte. Bis 1601 blieben die Herren von Berlichingen Besitzer der Burg-Schloss-Anlage. Seit dem Jahre 1601 ist die inzwischen zum Schloss ausgebaute Anlage in Besitz der Familie von Eyb. Dörzbach lag im Fränkischen Ritterkreis. 1806 fielen alle Orte der heutigen Gemeinde an das Königreich Württemberg und wurden 1811 dem Oberamt Künzelsau unterstellt.

Im Jahr 1831 versuchte Dörzbach, Oberamtsstadt zu werden. Da der entsprechende Brief aber direkt an den württembergischen König Wilhelm I. gerichtet wurde und nicht über das zuständige Oberamt Künzelsau eingereicht war, wurde das Gesuch abgelehnt.

Bei der Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg gelangte Dörzbach 1938 zum Landkreis Künzelsau. 1945 geriet Dörzbach in die amerikanischen Besatzungszone und gehörte somit zum neu gegründeten Land Württemberg-Baden, das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging.

Im Zuge der Gebietsreform in Baden-Württemberg wurden Laibach und Meßbach 1972 und Hohebach 1974 nach Dörzbach eingemeindet. Die Kreisreform von 1973 führte zur Zugehörigkeit zum Hohenlohekreis.

In Dörzbach bestehen zwei evangelische Gemeinden: Die Dreifaltigkeitskirche in Dörzbach und die Jakobuskirche in Hohebach.

In Dörzbach gibt es die Kirchengemeinde Zwölf-Apostel-Kirche, in Laibach die Kirchengemeinde St.-Pius-X.-Kirche der katholischen Kirche.

In Dörzbach gab es von der Zeit des Dreißigjährigen Krieges bis 1907 eine jüdische Gemeinde mit einer Synagoge, einer jüdischen Schule und einem rituellen Bad. Die Toten der Gemeinde wurden zunächst auf den jüdischen Friedhöfen in Unterbalbach, Laibach und Berlichingen, nach 1852 in Hohebach bestattet.

Die jüdische Gemeinde Hohebach bestand seit dem Mittelalter bis zum Jahr 1942, in dem die letzten jüdischen Einwohner des Ortes