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Buggingen - 79426 - Baden Württemberg

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Informationen über Buggingen

Buggingen ist eine Gemeinde im Markgräflerland im Südwesten von Baden-Württemberg nahe Müllheim.

Die Gemeinde Buggingen ist ein landwirtschaftlich geprägter Ort (Weinbau) im Süden der Oberrheinischen Tiefebene in der Markgräfler Vorbergzone des Schwarzwaldes. Östlich des Ortes erstrecken sich Rebberge, Wiesen und Obstanlagen bis hin zum Schwarzwald. Westlich findet man die Fluren der Rheinebene.

Durch den Kernort fließt der Ehebach, welcher östlich der Schwärze, einem Bergpass des Schwarzwaldes zwischen Britzingen und Badenweiler und der Ruine Neuenfels entspringt. Dieser Bach floss in früheren Zeiten auch durch Seefelden in die westlich gelegenen Felder, wo sich Seen bildeten, was dem Ort Seefelden den Namen gab. Wegen des oft auftretenden Hochwassers wurde 1963 hinter Buggingen ein Schutzdamm errichtet und der Bach um Seefelden herumgeleitet. Der Ort Buggingen liegt 226 m ü. NN, Seefelden liegt 221 m ü. NN und Betberg liegt 279 m ü. NN.

Der Ort liegt am Rand des fruchtbaren lösshaltigen Hügelgeländes, welches dem Schwarzwald vorgelagert ist. Die tiefer liegenden Teile des Orts liegen in der Rheinebene, welche ebenfalls lösshaltig ist. Der westliche Teil der Gemarkung geht zum Rhein hin in sand- und kieshaltigen Boden über. Geologisch ist das ein Schwemmlössgebiet eines Flusstals.

Die Gemarkungsfläche der Gesamtgemeinde beträgt 15,31 km². Außerdem werden auf der Gemarkung Sulzburg noch 0,513 km² Wald bewirtschaftet.

Im Norden liegt die Stadt Heitersheim. Im Osten liegt die Gemeinde Ballrechten-Dottingen und die zur Stadt Sulzburg gehörenden Orte St. Ilgen und Laufen. Im Südosten und Süden die Orte Dattingen, Zunzingen und Hügelheim, die Stadtteile von Müllheim im Markgräflerland sind. Im Westen liegen die Orte Grißheim und Zienken, Stadtteile von Neuenburg am Rhein.

Zur Gemeinde Buggingen gehört seit der Verwaltungsreform 1974 der Nachbarort Seefelden mit dem Weiler Betberg. Der Ortsteil Seefelden liegt nördlich des Kernorts Buggingen zwischen den Weinbergen an der Bundesstraße 3 und der Bahnstrecke Mannheim–Basel. Betberg liegt mit seiner von weitem sichtbaren alten sehenswerten romanischen Kirche aus dem 8. Jahrhundert erhaben auf einem Hügel östlich von Seefelden.

Dieses Gebiet wurde durch verschiedene Stämme der Kelten besiedelt. Im Jahre 70 eroberten die Römer dieses Gebiet. Es wurde unter Kaiser Titus Flavius Vespasianus kultiviert. Die zuvor hier lebenden Kelten wurden assimiliert. Die Römer errichteten auf den Hügeln Siedlungen und Gehöfte. Diese wurden Villa Urbana genannt.

Die Reste einer Villa Urbana ist östlich des Heitersheimer Malteserschlosses zu sehen. Das Gebiet wurde von Soldaten, Offizieren, Beamten, Händlern, Gutsherren und Veteranen besiedelt. Die Veteranen erhielten für ihre Dienste vom Senat oder Kaiser Grundstücke in den eroberten Gebieten, um das Gebiet und die Urbevölkerung so schneller zu romanisieren. Für die Besiedelung des Gebiets wählte man die Hügel aus. Diese boten aufgrund der strategisch günstigen und erhabenen Lage einen Überblick über das Oberrheintal. Ein weiterer Aspekt war das Klima und die Gesundheit. Das Oberrheintal war damals ein ausgedehnter Auwald, mit unzähligen Seen und Tümpeln mit abgestandenem Wasser. Diese wurden nur beim Hochwasser des Fluvius Rhenus (Rhein) mit neuem Wasser gespeist. Sie waren voll von Stechmücken und das abgestandene Wasser roch dementsprechend. Das Klima war im Sommer in der Rheinebene schwülwarm.

Die Römer umgaben sich in ihren besetzten Gebieten gerne mit ihrer von zu Hause aus gewohnten Kultur. Sie gestalteten ihre Siedlungen wie eine kleine römische Provinzstadt.