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Boms - 88361 - Baden Württemberg

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Informationen über Boms

Boms ist eine Gemeinde im baden-württembergischen Landkreis Ravensburg in Deutschland.

Seit 1972 ist die Gemeinde ein Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Altshausen mit Sitz in Altshausen.

Boms liegt zwischen Bad Saulgau und Altshausen an der Europäischen Hauptwasserscheide.

Boms grenzt an Bad Saulgau im Landkreis Sigmaringen und an Altshausen, Ebenweiler, Ebersbach-Musbach und Eichstegen im Landkreis Ravensburg.

Neben Boms gehören die Orte Hundsrücken, Schwarzenbach und Glochen sowie in einer Exklave die Orte Litzelbach und Haggenmoos zur Gemeinde. Bis 1833 gehörte auch Ingenhart zur Gemeinde (jetzt zu Altshausen).

In Ebenweiler liegt das Landschaftsschutzgebiet Höhe 652,4 südwestlich von Boms und das Landschaftsschutzgebiet Haldenmoos. Der südliche Gemeindeteil liegt im Landschaftsschutzgebiet Altshausen-Laubbach-Fleischwangen.

Im heutigen Gemeindegebiet lagen zwei römische Gutshöfe bei Glochen und im Apsenwald.

Der Teilort Schwarzenbach wurde erstmals 1128 als Suerzebach urkundlich erwähnt. Von 1127 bis 1311 ist Ortsadel belegt. Ulrich, Ritter von Schwarzenbach, ein Ministeriale der Grafen von Nellenburg, nannte sich 1230 nach dem heutigen Teilort Hundsrücken auch Hundsrukke.

Boms wurde erstmals 1275 als Bams urkundlich erwähnt, 1353 dann unter dem heutigen Namen Boms. Die Herkunft des Namens ist ungeklärt, vermutet wird eine Ableitung von bameze = Baumgut. Boms und seine Umgebung waren in zahlreiche kleinste Parzellen und Herrschaftsgebiete aufgeteilt, unter anderem gehörten Gebiete zu Friedberg-Scheer, zur vorderösterreichischen Landvogtei Schwaben, zum Gebiet der Herren von Königsegg, zur Kommende Altshausen der Deutschordensballei Schwaben-Elsass-Burgund und zu den Klöstern Weingarten und Schussenried. Von 1414 bis 1683 kam Boms durch Käufe nach und nach fast vollständig in den Besitz der Deutschordenskommende Altshausen. Die Hoheitsrechte hatte bis zu deren Verpfändung an den Deutschorden 1759 das vorderösterreichische Amt Geigelbach inne.

Im Zuge der Säkularisation wurde das Gebiet der Kommende Altshausen 1806 zunächst Teil des Königreichs Bayern, aufgrund des Grenzvertrags zwischen Bayern und Württemberg 1810 dann Teil des Königreichs Württemberg, in welchem es für mehr als ein Jahrhundert zum Oberamt Saulgau zählte.

Am 25. Juli 1869 wurde nahe Boms der Bahnhof Hochberg an der Bahnstrecke Herbertingen–Isny eröffnet und damit ein Anschluss an das Netz der Württembergischen Staatseisenbahnen hergestellt.

Bei der Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg gelangte Boms 1938 zum erweiterten Landkreis Saulgau.

Im Jahre 1945 wurde die Gemeinde Teil der Französischen Besatzungszone und kam somit zum Nachkriegsland Württemberg-Hohenzollern, welches 1952 im Bundesland Baden-Württemberg aufging.

Seit der Kreisreform von 1973 ist Boms Teil des Landkreises Ravensburg.

In Boms leben derzeit etwa 400 Katholiken, welche der römisch-katholischen Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt angehören. Die katholische Gemeinde ist Bestandteil der Seelsorgeeinheit Altshausen im Dekanat Saulgau der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die evangelisch-lutherischen Gläubigen gehören zur evangelischen Kirchengemeinde Altshausen.

Im November 2016 wurde Peter Wetzel mit 86 % der Stimmen wiedergewählt.

Nach der Wahl 2014 hat der Gemeinderat acht Mitglieder, sieben Männer und eine Frau.

  • Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt: Eine Kirche St. Urban in Boms wurde 1275 erstmals urkundlich erwähnt, 1361 wurde sie vom Kastenvogt Hartuid Kröwel dem Kloster Habsthal gestiftet. Seit 1558 wurde der Ort von der St.-Katharinen-Kaplanei in [Saulgau] betreut. 1728 verkaufte das Kloster Habsthal das Patronat und die Besitzrechte an die Deutschordenskommende Altshausen. Erst 1869 wurde Boms zur eigenständigen Pfarrei erhoben. 1882 wurde die Kirche umgebaut und Unserer Lieben Frau von La Salette geweiht. Heute trägt sie den Titel "Mariä Himmelfahrt". Eine La-Salette-Kapelle befindet sich