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Bodnegg - 88285 - Baden Württemberg

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Informationen über Bodnegg

Bodnegg ist eine Gemeinde mit 98 Weilern bzw. Höfen (Vereinödung im 18. Jahrhundert) im Landkreis Ravensburg in Baden-Württemberg.

Bodnegg liegt am Übergang von Oberschwaben zum Westallgäu in 519 bis 700 Meter Höhe, jeweils etwa 15 km von der Kreisstadt Ravensburg, von Wangen im Allgäu und von Tettnang entfernt.

Vom Kirchberg aus (640 m ü. NN) sind der Bodensee und Berge sowohl der Schweiz (z. B. der Säntis), Österreichs (z. B. der Hohe Freschen) wie des bayerischen Allgäus (z. B. der Hochgrat) zu sehen.

Zu den Ortsteilen zählen die Dörfer Rosenharz und Rotheidlen.

Die übrigen Dörfer, Weiler und Einzelhöfe sind (in alphabetischer Reihenfolge) Achmühle, Aigen, Albertberg, Allisreute, Altergarten, Annahäusern, Bach, Baltersberg, Billen, Billenhaus, Boschental, Boselberg, Bösfeld, Bruderhof, Buch, Büchel, Duller, Dürre, Dürnast, Edenwieden, Eggenberg, Emmelhofen, Ergeten, Fahnhalden, Felben, Fricker, Graben, Graggenbach, Grub, Gutmannshof, Halden, Hargarten, Hecht, Hemmern, Herben, Hinterhölzern, Hinterreute, Hirschen, Hochstätt, Höhe, Hub, Hütten, Ippenried, Kammerhof, Kammersteig, Keller, Kerlenmoos, Keutzenmoos, Knäpling, Knöbele, Kofeld, Lachen, Landstraß, Langacker, Lauben, Lempen, Linden, Lindenloch, Mangenhölzle, Mohrhaus, Moos, Mühlebachsau, Neuhaus, Oberaich, Oberwagenbach, Pfaumoos, Raihen, Roggenacker, Schmitten, Schönberg, Schrading, Seers, Sommershub, Sonthäusern, Spinnenhirn, Steinhaus, Tal, Teschen, Tobel, Unteraich, Unterwagenbach, Wagensperre, Weeg, Weihers, Widdach, Widdum, Winteröhr und Wollmarshofen.

Nachbargemeinden sind im Landkreis Ravensburg die Stadt Ravensburg, die Gemeinden Amtzell, Grünkraut und Waldburg sowie im Bodenseekreis die Stadt Tettnang und die Gemeinde Neukirch.

Im Gemeindegebiet sind vier Naturschutzgebiete (Auweiher, Herzogenweiher, Pfaumoos, Niggelmoos und Bei der Schleife und Quellmoore bei Englisreute) sowie ein Landschaftsschutzgebiet (Jungmoränenlandschaft zwischen Amtzell und Vogt) ausgewiesen. (Stand: 1. April 2010)

Über die Herkunft des Namens Bodnegg, mundartlich „Burneck“ oder „Bunneck“ ausgesprochen, wird gerätselt. Während die Nachsilbe „-egg“ als Bergvorsprung gedeutet wird, ranken sich um die erste Silbe „Bod-“ mehrere Deutungsversuche, bis hin zu einer Ableitung aus dem keltischen Wort „burren“, was einen kleinen runden Hügel bedeute.

Während der Zeit des Hochmittelalters lag der Ort im Herzogtum Schwaben. Bereits im 12. Jahrhundert besaß das Kloster Weißenau einen „curtem in Bodnegge“, also einen Hof in Bodnegg. 1357 verkaufte Truchsess Eberhard III. von Waldburg einige Höfe an das Kloster Weingarten. 1463, 1470 und 1486 erwarb das Kloster Weißenau viele weitere Güter, 1473 wurde ihm die Pfarrei Bodnegg einverleibt.

Im Reichsdeputationshauptschluss von 1803 wurde das Kloster Weißenau säkularisiert und fiel an den Grafen von Sternberg-Manderscheid. Die meisten Güter, so auch die in Bodnegg, fielen zunächst an die Landvogtei Schwaben und somit an Vorderösterreich, jedoch bereits 1806 an das von Napoleon zum Königreich erhobene Württemberg. Bodnegg wurde 1806 dem württembergischen Oberamt Altdorf zugeteilt und kam 1810 zum neu gegründeten Oberamt Ravensburg, dem es bis 1934 angehörte.

Der Hauptort Bodnegg war bis in das 20. Jahrhundert nur ein kleiner Weiler mit rund 50 Einwohnern, der vor allem als kirchliches Zentrum für die vielen einzelnen Höfe der Umgebung diente. Die Bevölkerungszahl der Gemeinde wird um 1840 mit 1408 angegeben, 1910 zählt sie 1660 Einwohner.

Während der NS-Zeit in Württemberg fanden zwei Kreisreformen statt. Zunächst gab es 1934 lediglich eine Umbenennung des Oberamts in Kreis Ravensburg, dem der Ort von 1934 bis 1938 angehörte. Mit der größeren Kreisreform von 1938 kam Bodnegg schließlich zum erweiterten Landkreis Ravensburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Ort Teil