Wappen von Binau

Binau - 74862 - Baden Württemberg

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Informationen über Binau

Binau ist eine zum Neckar-Odenwald-Kreis gehörende Gemeinde in Baden-Württemberg. Sie gehört zur europäischen Metropolregion Rhein-Neckar.

Binau liegt eingebettet in eine langgestreckte Schleife des Neckars zwischen dem Hohen und dem Kleinen Odenwald. Das Gemeindegebiet liegt im Naturpark Neckartal-Odenwald. Nachbargemeinden sind (im Uhrzeigersinn von Norden) Neckargerach, Mosbach und Obrigheim, alle im Neckar-Odenwald-Kreis.

Zur Gemeinde Binau gehören das Dorf Binau und der Ort Binau-Siedlung, der die Bahnstation und mehrere Fabriken beherbergt.

Binau wurde im Jahre 769 erstmals urkundlich erwähnt, ist aber sicherlich viel älter. Prähistorische Funde weisen bis in die Bronzezeit zurück. Der Ortsname weist mit der Endung -au auf Naturverhältnisse hin, nämlich auf die Flussaue des Neckars, an der der Ort liegt. Man ist sich nicht sicher, ob die Bedeutung des Namens von einer mit Weidenruten geflochtenen Fischfangvorrichtung, der Benne oder Binne, oder von der Imkerei abstammt. Beide, Fisch und Bienenkörbe sind auf dem „redenden“ Wappen der Gemeinde abgebildet.

Die ersten urkundlichen Erwähnungen des Ortes finden sich im Lorscher Codex, wo der Ort insgesamt sechs Mal erwähnt wird: 769 als Benenheim, 772 als Beonanheim, 774 Beninheim, sowie 776, 778 und 795 wieder als Benenheim. Dass der Ort in den Lorscher Urkunden stets mit der Endung -heim erscheint, schreibt die Wissenschaft dem Umstand zu, dass Ortsnamen auf -au und auf -heim in Süddeutschland gleichartig mit der Endung -a gesprochen werden und sich die Lorscher Schreiber ausgehend vom gesprochenen Ortsnamen irrtümlich für das häufigere -heim entschieden haben, was sich für die nachfolgenden Jahrhunderte dann auch so hielt. In Sebastian Münsters Karte von 1536 erscheint der Ort als Buenaw. Die Endung auf -au setzte sich in den Amtsstuben ab dem 18. Jahrhundert durch. Für ungefähr 150 Jahre wurde der Ort dann Neckarbinau genannt, bevor sich um 1850 die heutige Schreibweise Binau etablierte.

Während der Ära der Stammesherzogtümer lag Binau im Herzogtum Franken. Über die frühe Besitzgeschichte des Ortes ist praktisch nichts bekannt. In der Mitte des 12. Jahrhunderts schenkte ein Ritter Cuno von Tahenstein dem Kloster Hirsau umfangreiche Güter in Binau und Mörtelstein. Der Name des Ritters nimmt Bezug auf die zur Stauferzeit entstandene Burg Dauchstein, zu der Binau als Burgweiler zählte. Die Burg erhielt ihre heute noch zu erkennende Form in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Zu jener Zeit nannte sich eine dort sitzende Ministerialenfamilie von Binau, die um 1350 wohl auch die Kirche des nur wenige Gehöfte umfassenden Ortes erbauten.

Als freiadliges Rittergut hat Binau eine wechselhafte Besitzgeschichte. 1359 war mit Johann von Helmstatt bereits ein Abkömmling der Herren von Helmstatt Lehensträger auf Dauchstein. Im 15. Jahrhundert erwarb ein Dieter Rüdt von Bödigheim die Burg Dauchstein und erbaute sich im Ort ein Schloss, woraufhin die Burg zu verfallen begann. Im 1742–44 zu seiner heutigen Form erneuerten Schloss lebten bis zum Ende der Reichsritterschaft die weiteren Binauer Ortsherren: die Landschad von Steinach, die Vögte von Hunolstein, der Ritterrat Friedrich Leopold von Adelsheim (Bauherr des Neubaus 1742/44), die Grafen von Riaucour und von Waldkirch. Vor allem in der Zeit unter Reichsgraf Andreas von Riaucour (1721–1794), der Binau ab 1767 besaß, strahlte höfischer Glanz in dem vor allem zur Repräsentation dienenden