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Bietigheim - 76467 - Baden Württemberg

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Informationen über Bietigheim

Bietigheim ist eine Gemeinde im Landkreis Rastatt in Baden-Württemberg. Sie liegt sieben Kilometer nördlich von Rastatt und 17 Kilometer südlich von Karlsruhe, westlich des Schwarzwaldes und östlich des Rheins, nahe der Grenze zu Frankreich im sogenannten Hardtwald. Zur Gemeinde Bietigheim gehören außer dem gleichnamigen Dorf keine weiteren Ortschaften.

Bietigheim liegt in der 30 Kilometer breiten Oberrheinischen Tiefebene, die auf der einen Seite vom Schwarzwald, auf der anderen Seite von den französischen Vogesen und dem Pfälzerwald begrenzt wird. Der Großteil der Ortschaft liegt auf dem Hochgestade, ein kleinerer Teil befindet sich direkt an der Stufung zur Rheinniederung.

In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich die Orte Ötigheim, Muggensturm, Malsch, Durmersheim, Elchesheim-Illingen und Steinmauern. Die nächstgelegenen Städte sind Baden-Baden, Ettlingen, Karlsruhe und Rastatt.

Die Endung -heim deutet darauf hin, dass Bietigheim eine fränkische Siedlung war. Die älteste urkundliche Erwähnung Bietigheims stammt aus einem Güterverzeichnis des Klosters Weißenburg. Dort beschrieb der Abt Edelin im Codex Edelini auch die Besitzungen des Klosters Weißenburg in Bietigheim. Diese erste urkundliche Erwähnung im Jahre 991 ist jedoch nicht der Zeitpunkt der ersten Besiedlung des Ortes, dieser liegt viel früher.

Aus der Zeit von rund 4500 vor Christus sind Funde einer steinzeitlichen Besiedlung der Region bekannt.

50 nach Christus eroberten die Römer das Gebiet am Oberrhein und besiedelten es. Im 1. Jahrhundert nach Christus führte eine römische Militärstraße von Ladenburg nach Baden-Baden an Bietigheim vorbei. Nach dem Limesfall und der Rücknahme der römischen Militärgrenze auf das westliche Rheinufer siedelten ab 259/260 Alamannen im heutigen Gemeindegebiet. Im Jahre 496 übernahmen die Franken die Herrschaft über das Gebiet nördlich der Murg.

Im 5. und 7. Jahrhundert wurden in der Bietigheimer Umgebung Merowinger Reihengräberfriedhöfe angelegt. Der Salierherzog Otto eignete sich anno 985 Besitzungen des Klosters Weißenburg in Bietigheim an, und sechs Jahre darauf wurden Weißenburger Besitzungen in Bietigheim urkundlich erwähnt. 1150 wurde die Bietigheimer alte Kapelle erbaut, deren Turm noch aus dieser Zeit stammt. Das Kloster Herrenalb erwarb im Jahre 1271 Landbesitz in Bietigheim. Zwanzig Jahre darauf erhielt Markgraf Hermann VII. von Baden weißenburgische Besitzungen in Bietigheim. Bereits 1207 findet sich in den Württembergischen Urkundenbüchern der erste Hinweis auf einen Ortsadel. Dort bezeugt ein Sifrido de Buticheim einen Vergleich den Eberhard von Eberstein bei einem Streit zwischen dem Kloster Herrenalb und einem Seitenverwandten eines Dienstmannes vermittelt hat. In späteren Urkunden wird dann noch ein Heinrich von Bütenkeyn erwähnt.

Das Dorf wurde 1389 an das Kloster Lichtenthal verpfändet. Im Jahre 1535 wurde die Markgrafschaft Baden geteilt, und Bietigheim gehörte fortan zur Markgrafschaft Baden-Baden. Etwas mehr als fünfzig Jahre darauf, 1584, wurde erstmals eine Schule in Bietigheim erwähnt. Im Rahmen der oberbadischen Okkupation stand Bietigheim von 1594 bis 1622 unter Zwangsverwaltung durch die Markgrafschaft Baden-Durlach. 1622 zogen die Truppen Tillys plündernd durch Baden. In den Jahren 1625 bis 1631 fanden in der Markgrafschaft Baden-Baden Hexenprozesse statt, in Bietigheim sind 1626 acht Opfer nachgewiesen. 1632 bis 1634 besetzten die Schweden das Land.

Im Zeitraum zwischen 1672 und 1679 fand der Holländische Krieg statt, seit 1674 auch am Oberrhein. Fast ganz Mittelbaden wurde 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch französische Truppen zerstört.

Um das Jahr 1750 gab es