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Berghaupten - 77791 - Baden Württemberg

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Informationen über Berghaupten

Berghaupten ist eine Gemeinde im Westen des Schwarzwalds in Baden-Württemberg (Deutschland) und gehört zum Ortenaukreis.

Der staatlich anerkannte Erholungsort Berghaupten liegt im Nordwesten des Mittleren Schwarzwalds, in 170 bis 438 Meter Höhe im vorderen Kinzigtal, in ruhiger Lage etwas abseits der im Tal verlaufenden Bundesstraße 33, in direkter Nachbarschaft zur Stadt Gengenbach. Sie ist der Fläche nach mit 967,8 ha die zweitkleinste Gemeinde im Ortenaukreis und ist Portalgemeinde des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Durch Berghaupten fließt der 8,9 Kilometer lange Berghauptener Dorfbach, der später in die Kinzig mündet. In diesen Dorfbach mündet wiederum der Bottenbach. Die höchste Erhebung ist der Geißkopf mit 359,4 m ü. NHN, dieser bildet den nordöstlichen Abschluss des Bellenwaldes.

Zur Gemeinde Berghaupten gehören das Dorf Berghaupten, die Weiler Heiligenreute, Neuhausen und „Untertal, Mitteltal, Obertal“, die Gemeindeteile Kuhläger und Lindenstraße, die Höfe Bottenbach und Stenglenz (mit Wingerbach) und das Wohngebiet Stiegelmatt (Stiegelmatt- und Dorfbergstraße). Im Gemeindegebiet lagen der in Berghaupten aufgegangene Hof Himmelreich und die in Neuhausen aufgegangene Ortschaft Kohlengrub sowie die abgegangene Ortschaft Mirenbach.

Die Gemeinde grenzt im Norden an Ohlsbach, im Nordosten, Osten und Süden an Gengenbach (Gemarkungen Reichenbach, Gengenbach und Bermersbach), im Südwesten an Hohberg (Gemarkungen Diersburg und Niederschopfheim) und im Nordwesten an Offenburg (Gemarkung Zunsweier).

Berghaupten wurde im Jahre 1277 erstmals urkundlich erwähnt. Doch schon in der Spätantike befand sich wohl auf dem Geißkopf ein römisches oder germanisches Militärlager. 1994/95 wurden dort über 1300 metallische Fundstücke einer alamannischen Höhensiedlung des 4. und 5. Jahrhunderts n. Chr. gefunden.

Seit der Erstnennung war die Geschichte des Ortes eng mit den Herren von Hohengeroldseck verbunden, bis die Familie 1634 ausstarb. Es folgte eine Zeit der Streitigkeiten zwischen Österreich und dem Bischof von Straßburg. 1697 wurde das Dorf an die Freiherren von Schleys verkauft.

Südlich des Ortes bestand einst die heute abgegangene Burg Berghaupten, während im Ort ein adeliger Landsitz bestand, dessen Besitzer häufig wechselten und der bereits bis zum Erwerb des Ortes durch die Freiherren von Schleiß zum Wasserschloss ausgebaut war. Die Freiherren ließen das baufällige Wasserschloss später abreißen und errichteten an seiner Stelle 1788 einen Neubau, der 1831 in den Besitz der Gemeinde kam, die ihn zunächst als Schulhaus nutzte, bevor das Gebäude 1912 seinem heutigen Zweck als Rathaus zugeführt wurde. Von 1912 bis 1970 beherbergte es jedoch noch eine Lehrerwohnung.

Ab 1755 wurde in Berghaupten Bergbau betrieben. Gesucht wurde eigentlich Heilwasser, jedoch wurde nur Steinkohle gefunden. Gefördert wurde diese bis Mitte der 1920er Jahre. Die Grube kämpfte jedoch ständig mit dem in großen Mengen einbrechenden Wasser, so dass die Förderung nie besonders wirtschaftlich war.

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg.

Die Gemeinde ist selbständig, gehört aber der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Gengenbach-Ohlsbach-Berghaupten an. Berghaupten gehört zum Bundestagswahlkreis und Landtagswahlkreis Offenburg.

Der Gemeinderat in Berghaupten hat zehn Mitglieder. Er besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgendem vorläufigen Endergebnis.

  • 1977–2001: Hansjörg Bruder
  • 2001–2017: Jürgen Schäfer
  • seit 5. Dezember 2017: Philipp Clever

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In gespaltenem Schild vorn