Wappen von Benningen am Neckar

Benningen am Neckar - 71726 - Baden Württemberg

Rufen Sie uns an!
Logo

Schlüsseldienst

Ihr erfahrener Schlüsseldienst-Profi für schnelle und günstige Türöffnung in Benningen am Neckar

Logo

Seit 1994

Wir helfen mit unserem Können seit 1994.

Logo

Deutschlandweite Abdeckung

Wir sind in kürzester Zeit bei Ihnen, rufen Sie einfach unter der kostenlosen Hotline an und lassen Sie sich von unseren Mitarbeitern helfen!

Informationen über Benningen am Neckar

Benningen am Neckar ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg. Sie liegt etwa 20 Kilometer nördlich von Stuttgart. Zur Gemeinde gehören außer dem Dorf Benningen am Neckar keine weiteren Orte.

Benningen liegt in einer nach Westen geöffneten Schleife des Neckars gegenüber der Einmündung der Murr. Der Ortskern liegt am Neckar selbst, während sich die Neubaugebiete am Gleithang des Neckartals hinaufziehen. Im Norden gehört ein schmaler Gebietsstreifen jenseits am rechten Neckarufer und -hang zur Gemeinde. Dort wird auf einem Steilhang Weinbau betrieben, der in früheren Zeiten zur wirtschaftlichen Grundlage des Ortes gehörte.

Außer dem Dorf Benningen gibt es keine weiteren Ortsteile.

Benachbart sind die Gemeinden Pleidelsheim im Nordwesten, Murr im Nordosten, die Städte Marbach am Neckar im Osten und Süden Ludwigsburg im Südwesten sowie Freiberg am Neckar im Westen, die alle im Landkreis Ludwigsburg liegen.

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.

Im Gemeindegebiet von Benningen am Neckar liegt die abgegangene Ortschaft Dudelingen.

Um 85 n. Chr. wurde der Neckar zur Grenze des Römischen Reichs. Zur Sicherung der Grenze errichteten die Römer den sogenannten Neckar-Odenwald-Limes, zu dem ein Kastell am Südostrand des heutigen Dorfs gehörte. Bei der Wahl des Standorts spielte vermutlich die strategische Lage gegenüber der Murrmündung eine Rolle. Um 150 n. Chr. wurde die Grenze und mit ihr die Besatzung des Kastells nach Osten in Richtung Murrhardt verlegt, eine zivile Ansiedlung blieb jedoch bestehen.

Um 260 n. Chr. verdrängten die Alemannen die Römer und ließen sich in der Gegend nieder. Der Name Benningen leitet sich vermutlich vom Namen des Sippenführers ab, der Bunno geheißen haben könnte.

779 wurde der Ort erstmals urkundlich als Bunninga erwähnt, als das Kloster Fulda dort Besitz erhielt. Weitere Grundbesitzer waren das Kloster Lorsch und das Hochstift Speyer. Im Jahr 1351 und endgültig 1497 kam der Ort an Württemberg und gehörte zum Amt Marbach.

Im Jahr 1579 entdeckte Simon Studion, der Schulvorsteher der Lateinschule im benachbarten Marbach, römische Überreste und führte Ausgrabungen durch. Systematische archäologische Ausgrabungen des Römerkastells Benningen wurden nach der Erkenntnis seiner militärischen Bedeutung durch General Eduard von Kallee ab dem 19. Jahrhundert vorgenommen. Fundstücke sind heute rund um das neue Rathaus ausgestellt, im Rathaus selbst ist ein Römermuseum eingerichtet.

Im Jahr 1618 wurde bei Benningen eine Brücke über den Neckar erbaut. Diese wurde von 1785 bis 1787 durch eine neue, überdachte Brücke ersetzt. Diese wiederum wurde 1945 durch Sprengung stark beschädigt und in den 1950ern durch die heutige Brücke ersetzt.

Während des Dreißigjährigen Krieges wütete in Benningen die Pest. Beim Franzoseneinfall 1693, bei dem Marbach in Brand gesetzt wurde, erlitt auch Benningen große Schäden. Die Errichtung von Schloss und Stadt Ludwigsburg bedeutete zusätzliche Belastungen etwa durch Frondienste und Einquartierungen. Das Dorf erholte sich von all diesen Belastungen nur langsam, und so wanderten im 18. und 19. Jahrhundert viele Benninger nach Amerika aus. Ab 1718 entwickelte sich die neu gegründete Stadt Ludwigsburg zum neuen Mittelpunkt der Region, und so wurde Benningen 1762 in das Oberamt Ludwigsburg umgegliedert. Diese Zuordnung blieb auch nach der 1806 erfolgten Gründung des Königreichs Württemberg bestehen.

1879 erhielt das Dorf durch die Murrtalbahn Anschluss an das Streckennetz der Württembergischen