Wappen von Bahlingen am Kaiserstuhl

Bahlingen am Kaiserstuhl - 79353 - Baden Württemberg

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Informationen über Bahlingen am Kaiserstuhl

Bahlingen am Kaiserstuhl ist eine Gemeinde im baden-württembergischen Landkreis Emmendingen in Deutschland.

Bahlingen liegt am Nordostrand des Mittelgebirges Kaiserstuhl an der Alten Dreisam und befindet sich etwa 20 km nordnordwestlich von Freiburg im Breisgau.

Nachbargemeinden von Bahlingen sind Endingen am Kaiserstuhl, Riegel am Kaiserstuhl und Teningen mit Nimburg im Landkreis Emmendingen sowie Eichstetten und Vogtsburg im Kaiserstuhl im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Zur Gemeinde gehören das Dorf Bahlingen und der Wohnplatz Silberbrunnen.

Der Ortsname leitet sich vermutlich von „Baldinga“ ab, was etwa „bei den Leuten des Baldo“ bedeutet. Die erste urkundliche Erwähnung des Orts stammt aus dem Jahr 762. Als alemannische Sippensiedlung ist der Ort aber wohl schon im 3. bis 5. Jahrhundert entstanden. Seit 1415 gehörte Bahlingen zur Markgrafschaft Baden und wurde somit in der Reformation protestantisch. Im Dreißigjährigen Krieg und noch einmal in den Kriegen Ludwigs XIV. wurde der Ort fast völlig zerstört. Die beiden Weltkriege überstand der Ort weitgehend unbeschädigt.

Zwischen 1770 und 1776 war Bahlingen neben Teningen und Dietlingen eines der Musterdörfer in der Markgrafschaft Baden, in dem das ökonomische System des Physiokratismus eingeführt wurde. Es war der weltweit einzig bekannte Versuch einer praktischen Erprobung dieser Wirtschaftstheorie, zu dessen Anhängern in Deutschland der Nationalökonom Johann August Schlettwein gehörte, der Markgraf Karl Friedrich von diesem System überzeugt haben soll. Die zentrale These des Physiokratismus, der in Frankreich entworfen wurde, lautet, dass die Landwirtschaft die einzige Quelle des Reichtums sei und die Wertschöpfung nur in diesem Wirtschaftssektor erfolge. In Dietlingen begann der Versuch 1770 und wurde nach einer Modifikation (1795) im Jahre 1801 definitiv abgebrochen. In Bahlingen und Teningen begann der Versuch, bei dem unter anderem die sogenannte „Einsteuer“ (impôt unique) eingeführt wurde, 1771 und wurde bereits 1776 wieder beendet.

Am 1. September 1996 erhielt die Gemeinde offiziell den Zusatz am Kaiserstuhl.

Die Stadt liegt in einer der wärmsten Gegenden Deutschlands, am Kaiserstuhl. Das mediterrane Klima zeigt sich in der Qualität der angebauten Weine.

Bahlingen gehört dem Gemeindeverwaltungsverband „Nördlicher Kaiserstuhl“ mit Sitz in Endingen an; weitere Mitgliedsgemeinden sind die Stadt Endingen und die Gemeinden Forchheim (Kaiserstuhl), Riegel, Sasbach am Kaiserstuhl und Wyhl am Kaiserstuhl.

Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgendem Ergebnis (mit Vergleichszahlen voriger Wahlen):

Blasonierung: „In gespaltenem Schild vorn in Gold ein roter Schrägbalken, hinten in Blau ein silbernes Winzermesser mit schwarzem Griff über einer gestürzten silbernen Pflugschar.“

Der Ort gehörte seit dem 14. Jh. zur Markgrafschaft Hachberg, die 1415 an die Markgrafen von Baden verkauft wurde. Weinbau wird hier seit alters her betrieben. 1482 wurde eine Verkaufsurkunde mit dem Bahlinger Gerichtssiegel versehen, das im halbrunden, gespaltenen Schild vorn den badischen Schrägbalken, hinten ein nach rechts auswärts gekehrtes Rebmesser zeigt. Dieses Siegel wurde bis zur Beschaffung eines neuen Siegels im Jahre 1665 benutzt, der ebenso wie ein zwischen der zweiten Hälfte des 18. und dem ersten Viertel des 19. Jh. verwendeter Stempel bereits mit dem bis heute beibehaltenen Wappen versehen ist. Die Wappenfarben wurden nach dem Vorschlag des Generallandesarchivs von 1906 von der Gemeinde im Jahre 1913 festgelegt.

Bahlingen unterhält seit 1996 Partnerschaften nach Frankreich. Mit den Gemeinden Bischwihr, Holtzwihr, Riedwihr und Wickerschwihr im benachbarten Elsass fühlt man sich seit