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Bad Buchau - 88422 - Baden Württemberg

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Informationen über Bad Buchau

Bad Buchau (bis 1963 Buchau, schwäbisch Buacha) ist ein Kurort am Federsee in Oberschwaben. Bad Buchau ist für sein Moorheilbad und Mineralheilbad (Thermalbad) bekannt, außerdem für seine prähistorischen Pfahlbauten, die zum UNESCO-Welterbe gehören, für das Europareservat Federsee und nicht zuletzt für seine stark vom Judentum geprägte Geschichte als freie Reichsstadt und Reichsstift.

Bad Buchau liegt auf einer von Süden nach Norden verlaufenden risseiszeitliche Moränenzunge am südwestlichen Rand des Federsees im Zentrum Oberschwabens, etwa zwölf Kilometer westlich von Biberach. Der Federsee ist ein rund 1,5 km² großer See innerhalb eines 33 km² großen Moorgebiets. Auf der höchsten Stelle, an der Nordspitze der Moränenzunge, liegt das Stift.

Bad Buchau liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße und der Schwäbischen Bäderstraße.

Zu Bad Buchau gehört der ehemals eigenständige Stadtteil Kappel sowie die Hofsiedlungen Ottobeurer Hof, Bruckhof und Henauhof.

Bad Buchau und die weiteren selbständigen Gemeinden des Federseegebiets (Alleshausen, Allmannsweiler, Betzenweiler, Dürnau, Kanzach, Moosburg, Oggelshausen, Seekirch und Tiefenbach) bilden seit 1973 den Gemeindeverwaltungsverband Bad Buchau.

Von Westen beginnend grenzt Bad Buchau an die Gemeinden Dürnau, Kanzach, Moosburg, Alleshausen, Seekirch, Tiefenbach, Oggelshausen, die Stadt Bad Schussenried, Allmannsweiler und die Stadt Bad Saulgau im Landkreis Sigmaringen.

Bad Buchau liegt im Gebiet der Donau-Ablach-Platten, die von einer leicht gewellten Altmoränen-Flachhügellandschaft aus einem ausgeglichenen Mosaik aus Grundmoräne, Endmoränenzügen und Schotterflächen in ehemaligen Schmelzwasserrinnen gebildet wurde.

Die auf der Schwäbischen Alb an der Erdoberfläche liegende geologische Schicht des Oberjuras fällt zun Alpenvorland steil ab, in Bad Buchau beginnt sie in rund 550 Meter Tiefe. In dieser Schicht wurde von April bis August 1982 die Adelindis-Quelle, eine sogenannte Akratho-Therme – leicht mineralisiert und mit einer Wassertemperatur über der mittleren Jahrestemperatur der Luft – erbohrt. Das Thermalwasser kommt mit einer Temperatur von 47,5 °C aus einer Tiefe von 795 Metern. Seit 1989 ist sie als staatlich anerkannte Heilquelle ausgewiesen.

Das bedeutendste Schutzgut in Bad Buchau ist der Federsee und das ihn umgebende Ried. Folglich hat die Stadt Anteil an den drei Naturschutzgebieten Federsee, Südliches Federseeried und Westliches Federseeried/Seelenhofer Ried, die gleichzeitig Bestandteile des FFH-Gebiets Federsee und Blinder See bei Kanzach und des Vogelschutzgebiets Federseeried sind.

Archäologen erforschen seit mehr als 120 Jahren die Umgebung der Stadt und des Federsees. Es gibt zahlreiche Funde von eiszeitlichen Rentierjägern und Pfahlbauern der Steinzeit bis hin zur Keltenzeit. Auf diesem Gebiet fand man die ältesten Holzräder Europas.

In der späten Bronzezeit lag rund zwei Kilometer südöstlich der heutigen Stadt eine befestigte Feuchtbodensiedlung, die heute so genannte Wasserburg.

Um 700 n. Chr. lag am Nordwestrand der buchenbestandenen Insel ein alemannischer Adelshof und wahrscheinlich eine Burg.

Im Eritgau, zu dem das Federseegebiet gehört, amtierte in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts Graf Warin aus einer Hochadelsfamilie, die vermutlich in den Verwandtenkreis der Widonen gehört. Warin war mit Haddellind (Adelindis I.) verheiratet, beide gründeten um 770 das Kloster Buchau. Hadellind wird als Tochter des Hildebrand, Herzog von Spoleto, und der Regarde angegeben, die wiederum eine Schwester des bayerischen Herzogs Odilo gewesen sein soll, auch wenn die Buchauer Gründungslegende Hildebrand als schwäbischen Herzog und Regarde als bayerische Herzogin und Schwester von Hildegard, der Ehefrau Karls des Großen, bezeichnet, sowie Adelindis als erste Äbtissin bis in die Zeit um 809 amtieren