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Aulendorf - 88326 - Baden Württemberg

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Informationen über Aulendorf

Aulendorf ist eine Stadt am Westrand des Schussentals im Landkreis Ravensburg im Südosten von Baden-Württemberg. Die ehemalige Residenzstadt und Eisenbahnerstadt ist ein Kurort.

Aulendorf war ursprünglich ein Marktflecken und Residenzort der Grafen von Königsegg-Aulendorf. Aulendorf wuchs im 19. Jahrhundert als Eisenbahnknoten stark an, erhielt 1950 die Stadtrechte und wurde 1972 im Rahmen der Gemeindereform nochmals vergrößert. Aulendorf ist ein Kneippkurort und verfügt über mehrere Kliniken sowie ein Thermalbad.

Aulendorf liegt zentral in Oberschwaben nordnordwestlich des Altdorfer Walds und erstreckt sich im Schussenbecken, das im Volksmund Schussental genannt wird.

In der Nähe (bei Bad Schussenried) befindet sich der Schussenursprung, die Quelle der Schussen, an der Aulendorf liegt. Das Stadtgebiet erstreckt sich von 540 bis 676 m ü. NN. Die höchste Stelle bildet ein Punkt im Wald zwischen der Hohkreuzkapelle und Ebisweiler.

An die Stadt Aulendorf grenzen im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Bad Schussenried (Landkreis Biberach), Ingoldingen (Landkreis Biberach), Bad Waldsee, Wolpertswende, Altshausen und Ebersbach-Musbach (alle Landkreis Ravensburg).

Das Stadtgebiet Aulendorfs besteht aus der Kernstadt und den im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliederten Gemeinden Blönried, Zollenreute und Tannhausen.

Diese drei Stadtteile bzw. Stadtbezirke sind zugleich Ortschaften im Sinne von §§ 67 ff. der Gemeindeordnung, das heißt, sie haben jeweils einen von den Wahlberechtigten bei jeder Kommunalwahl direkt zu wählenden Ortschaftsrat, mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. Die Zahl der Ortschaftsräte beträgt in allen Ortschaften neun. Zum 1. Januar 2006 wurden die Ortschaftsverwaltungen in allen drei Teilorten aufgelöst.

Zu einigen Stadtteilen gehören weitere räumlich getrennte Wohnplätze mit eigenem Namen, die oft sehr wenige Einwohner haben, oder Wohngebiete mit eigenem Namen, deren Bezeichnung sich im Laufe der Bebauung ergeben haben und deren Grenzen dann meist nicht genau festgelegt sind. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Gebiete:

  • zu Blönried: Steinenbach, Münchenreute, Halderhof, Multer, Lohren
  • zu Zollenreute: Rugetsweiler, Schindelbach, Esbach, Vogelsang, Vogelplatz, Röschen, Röhren, Wallenreute, Unterrauhen, Siegelhof
  • zu Tannhausen: Tannweiler, Haslach mit dem gleichnamigen Weiher, Tiergarten, Geblisberg, Spiegler, Lippertsweiler, Allgaierhof

Ebisweiler, Laubbronnen, Steegen und Blumenau gehören direkt zu Aulendorf.

Aulendorf wurde im 10. Jahrhundert als Aligedorf erstmals urkundlich erwähnt. Zunächst war es welfischer Besitz, dann staufisch, seit dem späten Mittelalter unter den Herren von Königsegg, danach unter den Grafen von Königsegg-Aulendorf und ab 12. Juli 1806 württembergisch. 1682 erhielt Aulendorf Marktrechte, nachdem 1681 die neu gebildete Linie Königsegg-Aulendorf hier ihren Sitz genommen hatte. Im Königreich Württemberg gehörte der Ort zum Oberamt Waldsee erst von 1806 bis 1934, danach Kreis Waldsee von 1934 bis 1938.

Seit dem 26. Mai 1849 liegt Aulendorf an der Bahnstrecke Ulm–Friedrichshafen, mit Inbetriebnahme der Bahnstrecke Herbertingen–Isny am 25. Juli 1869 wurde der Ort zum Eisenbahnknotenpunkt. Die Lokstation Aulendorf, die bis 1910 noch mit Torf befeuerte Lokomotiven zum Einsatz vorbereitete, wurde nach dem Ersten Weltkrieg zu einem Bahnbetriebswerk erweitert.

Bei der Verwaltungsreform während der NS-Zeit in Württemberg gelangte Aulendorf 1938 zum Landkreis Ravensburg.

Aulendorf war nach dem Zweiten Weltkrieg Teil der Französischen Besatzungszone und geriet somit 1947 zum neu gegründeten Land Württemberg-Hohenzollern, das 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.

Im Jahr 1950 wurde Aulendorf zur Stadt erhoben, 1956 das Progymnasium und 1974 das voll ausgebaute Gymnasium eröffnet.

Am 1. Februar 1972 wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Blönried, Tannhausen und