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Au am Rhein - 76474 - Baden Württemberg

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Informationen über Au am Rhein

Au am Rhein ist die nördlichste Gemeinde des Landkreises Rastatt in Baden-Württemberg. Zur Gemeinde Au am Rhein gehören keine weiteren Ortschaften.

Die Gemarkung grenzt im Norden und Osten an Rheinstetten im Landkreis Karlsruhe, weiterhin an die Gemeinde Durmersheim. In Richtung Süden grenzt Au am Rhein an die Gemeinde Elchesheim-Illingen. Im Westen bildet der Rhein die Grenze, wobei der südliche Abschnitt der Rheingrenze zugleich die Staatsgrenze zu Frankreich ist. Die nördliche Gemeindegrenze ist gleichzeitig die südliche Grenze des ehemaligen Regierungsbezirks Nordbaden.

Als Besonderheit gilt der Grenzverlauf in nördlicher Richtung zum Ortsteil Neuburgweier der Stadt Rheinstetten: Das ehemals dort befindliche Zollhaus hatte den Namen Zollhaus-Neuburgweier, obwohl es auf der Gemarkung von Au am Rhein lag. Seit Aufhebung des Zollamtes wurde der Zollhafen, in dem die Zollboote vor Anker lagen, Zug um Zug in einen industriell genutzten Hafen umgewandelt. Der im dortigen Auer Altrhein befindliche Jachtclub blieb unverändert.

Seit 2004 gibt es eine gebührenpflichtige Autofähre von Neuburgweier nach Neuburg am Rhein. Vorher verkehrte dort eine Personen- und Fahrradfähre.

Im Gemeindegebiet liegt die um 1080 und im 12. Jahrhundert genannte abgegangene Ortschaft Atenherd. In der Nähe von Au am Rhein gab es im Mittelalter zwei weitere Dörfer, Merfeld (der Flurname „Meeräcker“ erinnert wohl daran; Richtung Illingen) und Atenherd, die wohl beide Überschwemmungen des Rheinstromes zum Opfer gefallen sind.

Bei Au am Rhein gab es bereits in römischer Zeit einen Rheinübergang, wie ein römischer Meilenstein beweist, der bis 1811 im Turm der Pfarrkirche eingemauert war (seitdem im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe). Demnach verlief hier eine römische Straße von Baden-Baden her über den Rhein. Spuren einer der römischen Siedlung wurden 1898 im Gewann „Grubenäcker“ gefunden.

Im Jahr 830 erscheint der Ort erstmals als „Augia“. Damals vermachte ein Priester namens Milo seine Besitzungen im Ort dem Kloster Weißenburg im Elsass, das auch sonst hier begütert war. Im 10. Jahrhundert besaß das Kloster hier vier Eigenhöfe, 33 Knechtshöfe, 30 Wiesen, zwei Kirchen sowie das Zehntrecht, wie der im späten 13. Jahrhundert niedergeschriebene Codex Edelini belegt. Fast alle großen Klöster der Gegend hatten also in dem durch seine Lage wichtigen Ort Besitz: Dem Kloster Hirsau hatten die Grafen Gebhardt und Egeno von Urach um 1080 ihre in Au gelegenen Güter geschenkt; das Kloster Herrenalb hatte bereits um 1177 hier ebenfalls Besitz und erhielt 1258 durch Graf Eberhardt IV. von Eberstein weitere Güter. Schließlich muss auch die Abtei Lichtenthal hier begütert gewesen sein, denn Äbtissin und Konvent gaben ihren Besitz in Au 1371 dem Pforzheimer Bürger Dietrich Fladt zu Lehen. Wie vielerorts im Ufgau lagen wesentliche Herrschaftsrechte zunächst bei den Eberstein und gingen von diesen auf die badischen Markgrafen über, im Fall von Au wahrscheinlich zusammen mit der Burg Alt-Eberstein im Jahr 1283. Als 1288 die Markgrafschaft zwischen Rudolf II. und Hermann VII. geteilt wurde, erhielt letzterer Au a. Rh. Auch den einstigen Weißenburger Klosterbesitz konnten die badischen Markgrafen an sich bringen, indem sie diesen als Lehen des Klosters erhielten (erstmals 1291 bezeugt). Seither war bzw. ist der Ort badisch; er gehörte zunächst zum Amt Kuppenheim, nach 1689 zum Oberamt Rastatt.

Kommunale Strukturen der Gemeinde Au a. Rh. sind