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Altshausen - 88361 - Baden Württemberg

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Informationen über Altshausen

Altshausen ist eine Gemeinde im nördlichen Landkreis Ravensburg zwischen Donautal und Bodensee. Überregional bekannt ist der Ort durch das Schloss Altshausen, die ehemalige Residenz des Landkomturs der Ballei Schwaben-Elsass-Burgund des Deutschen Ritterordens und ehemaliger Wohnsitz von Carl Herzog von Württemberg.

Altshausen liegt in Oberschwaben, etwa vierzig Kilometer nördlich des Bodensees. Nordwestlich der Gemeinde befindet sich der Naturpark Obere Donau. Südöstlich der Gemeinde befindet sich der Höhenzug Altdorfer Wald.

Westlich der Ortsmitte, direkt an der Bundesstraße 32, liegt das rund 50 Hektar große Naturschutzgebiet „Altshauser Weiher“. Im Gebiet sind mehr als 300 Gefäßpflanzenarten, über 60 beobachtete Vogelarten sowie diverse Fisch-, Libellen- und Amphibienspezies beheimatet.
Südwestlich von Altshausen liegt das 57 Hektar große Naturschutzgebiet „Dolpenried“, ein kleines Hochmoor mit Übergangsmoor auf abgetorften Flächen mit Blindsee und Schwingrasen.

Beide Schutzgebiete sind Teil des FFH-Gebiets „Feuchtgebiete um Altshausen“ als auch des Vogelschutzgebiets „Blitzenreuter Seenplatte mit Altshauser Weiher“.

Die Gegend um Altshausen war schon in der Frühgeschichte stark besiedelt. Neben keltischen Grabhügeln südlich von Altshausen wurden auch im 19. Jahrhundert Spuren einer römischen Straße und eines römischen Gutshofes entdeckt.

Der Name der Siedlung wird erstmals mit Wolfrad von Altshausen, einem Vasallen Heinrichs II. im Jahr 1004 erwähnt. Seine Nachkommen bezeichneten sich ab 1134 als Grafen von Veringen, aus denen später die Grafen von Nellenburg hervorgingen. Der Ort selbst konnte sich unter den nachfolgenden Besitzern bis zur Mediatisierung 1803 Reichsdorfähnliche Rechte erhalten.

Im Jahre 1264 erhielt der Deutsche Orden Besitz in Altshausen und Umgebung und trat damit die Besitznachfolge von Heinrich von Bigenburg an. Herrschaftsmittelpunkt bildete die Burg Altshausen. In den folgenden beiden Jahrhunderten gelang es dem Deutschen Orden, eine kleine arrondierte Herrschaft um den Herrschaftsmittelpunkt Altshausen aufzubauen. Seit 1440 residierte der Landkomtur der Deutschordensballei Schwaben-Elsass-Burgund in Altshausen. Im 18. Jahrhundert ließ der Deutsche Orden ein weitläufiges Barockschloss errichten, das jedoch unvollendet blieb (siehe Schloss Altshausen).

Die Deutschordenskommende Altshausen umfasste zunächst den zentralen Ort Altshausen mit acht dazugehörigen Weilern und Höfen: die Weiler Ragenreute und Reute, je zwei Höfe in Hirschegg, Hangen und Baltshaus, sowie je einen Hof in Häusern, Hundsrücken und Zwirtenberg. In Altshausen und Umgebung lagen vier große Pachthöfe: Maierei Altshausen, Lichtenfeld, Tiergarten und Arnetsreute. Darüber hinaus zählten zur Kommende die Pfarrdörfer Ebersbach mit dem Weiler Ried, Hochberg mit dem Weiler Luditsweiler, Fleischwangen, Pfrungen, und die Dörfer Eichstegen, Kreenried mit dem Weiler Käfersulgen sowie Mendelbeuren.

Insgesamt lebten 1806 1683 Untertanen in der Herrschaft. In diesem Gebiet nahm der Deutsche Orden sämtliche Herrschaftsrechte wahr; nur beim Zehnten gab es noch andere Berechtigte. Außerdem befanden sich zwölf Lehnshöfe im Besitz anderer Grundherrschaften; das Dorf Mendelbeuren hatte der Deutsche Orden vom Bistum Konstanz als Reichenauisches Lehen inne. Dagegen besaß der Orden in anderen Herrschaften ebenfalls eigene Lehnsgüter. Zur Kommende Altshausen gehörten die Herrschaften Hohenfels, Ellhofen, Arnegg, Achberg und das Gut Illerrieden an der Iller. Daneben verfügte sie über ein Haus in Ravensburg, über Besitz in Sipplingen und Immenstaad am Bodensee sowie über Weinberge am Bodensee in Hinterhausen und Wallhausen. Auf zwei ordenseigenen Alpen im Bregenzer Wald, der Rindbergalp und der Hirschgundalp bei Sibratsgfäll, wurde Vieh gehalten und eine Sennerei betrieben.

Im Jahr 1806 fiel die Kommende Altshausen im Zuge der Säkularisation und Mediatisierung zunächst