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Aitrach - 88319 - Baden Württemberg

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Informationen über Aitrach

Aitrach ist eine Gemeinde im Südosten Baden-Württembergs und gehört zum Landkreis Ravensburg.

Aitrach liegt zwischen Leutkirch und Memmingen an der Mündung des Flüsschens Aitrach in die Iller.

Das Naturschutzgebiet Kiesgrube Aitrach ist Bestandteil des FFH-Gebiets 8026-341 Aitrach und Herrgottsried.

Die Gemeinde Aitrach grenzt an die folgenden Städte und Gemeinden: Im Norden an Haslach und Tannheim im Landkreis Biberach, im Osten an die kreisfreie Stadt Memmingen in Bayern und Lautrach im bayerischen Landkreis Unterallgäu, im Süden an Aichstetten und im Westen an Bad Wurzach (beide Landkreis Ravensburg).

Neben dem Kerngebiet Aitrach bestehen noch folgende Ortsteile:

  • Mooshausen
  • Treherz

Daneben gehören zu Aitrach noch folgende Wohnplätze: Marstetten, Ferthofen, Ober- und Untermuken, Schmiddis, Schnaggenberg, Rotengrund, Baniswald, Sigglis, Vogelherd, Wald, St. Johann, Stibi, Rank, Burghalde, Pfänders, Oberhausen, Riedhof.

Die erste urkundliche Erwähnung von Aitrach stammt aus dem Jahre 838. In dieser Urkunde, die im Kloster St. Gallen aufbewahrt wird, ging es um ein Tauschgeschäft zwischen dem Kloster Kempten und dem Grafen Wanning. Während der Zeit des Hochmittelalters lag der Ort im Herzogtum Schwaben. Die mittelalterliche Geschichte Aitrachs ist insbesondere auch mit der Geschichte der Burg Marstetten verbunden.

Von 1566 bis 1803 verlieh das Fürststift Kempten den Ort an das Haus Waldburg.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg (124 Pesttote) war das Dorf nahezu ausgestorben und erholte sich nur sehr langsam.

Seit 1675 übte die Linie der Grafen von Waldburg zu Zeil-Wurzach die Herrschaft am Ort aus.

Nach der Mediatisierung des Hauses Waldburg 1806 war Aitrach vier Jahre lang beim Königreich Bayern. 1810 kam der Ort an das Königreich Württemberg und wurde dem Oberamt Leutkirch zugeordnet. Bei der Kreisreform während der NS-Zeit in Württemberg gelangte Aitrach 1938 zum Landkreis Wangen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Ort Teil der Französischen Besatzungszone und kam somit zum Nachkriegsland Württemberg-Hohenzollern, welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.

Seit der Kreisreform von 1973 ist Aitrach Teil des Landkreises Ravensburg.

Aitrach ist wie das gesamte Umland römisch-katholisch geprägt. Die Gemeinde ist Sitz der Pfarrei St. Gordianus und Epimachus in Aitrach, der Pfarrei St. Johann Baptist in Treherz und der Pfarrei St. Johann Baptist in Mooshausen. Die Kirchengemeinden bilden mit zwei weiteren die Seelsorgeeinheit Aitrachtal im Dekanat Allgäu-Oberschwaben der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Die evangelische Kirchengemeinde Aitrach umfasst auf etwa 300 km² Fläche die Gemeinden Aitrach, Tannheim, Aichstetten, sowie die Orte Haslach (Ortsteil von Rot an der Rot) und Hauerz (Ortsteil von Bad Wurzach). Die evangelische Diaspora-Gemeinde gehört zum Dekanat Ravensburg und hat 1100 Mitglieder (13 % der Einwohner des Gemeindegebiets; Stand 2004). Es gibt auch eine neuapostolische Kirche im Ort.

Mit der Stadt Leutkirch im Allgäu und der Gemeinde Aichstetten wurde eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Nach der Kommunalwahl vom 26. Mai 2019 ergab sich die folgende Sitzverteilung:

  • 1984–2008: Peter Alexa
  • seit 2008: Thomas Kellenberger
  • Die Kirchen St. Gordianus und Epimachus in Aitrach und St. Johann Baptist in Mooshausen zählen zu den bedeutendsten Bauwerken der Gemeinde. Die Burgruine Marstetten befindet sich noch im Besitz des Hauses Waldburg. Der ehemalige Zehntstadel stammt von 1511 und ist das älteste noch original erhaltene Gebäude im Ort. Neben der Fürst-Erich-Kapelle, einer Wegkapelle an der Stelle