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Aitern - 79677 - Baden Württemberg

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Informationen über Aitern

Aitern (Alemannisch Aitere) ist eine Gemeinde im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg (Deutschland). Mit 524 Einwohnern gehört sie zu den kleinsten Gemeinden im Kreis und ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Schönau im Schwarzwald. Das Gemeindegebiet weist reliefbedingt viele steile Hänge auf, so dass sich Besiedlung fast ausschließlich auf Hanglagen befinden. Durch das Gemeindegebiet führt die Belchenstraße hinauf zur Talstation der Belchenbahnen. Der Gipfel selbst gehört zum Gebiet der Nachbargemeinde Schönau im Schwarzwald.

Aitern liegt in 580 bis 1.274 Meter Höhe im Tal des Aiternbachs, das sich vom Osthang des 1414 m ü. NHN hohen Belchen in das Wiesental hinabzieht. Das Gemeindegebiet deckt sich weitestgehend mit dem Einzugsgebiet des Aiternbachs. Aus diesem Grund verlaufen die Gemeindegrenzen entlang der Wasserscheiden. Lediglich in Rollsbach greift die Gemarkung ins Einzugsgebiet des benachbarten Wiedenbachs aus. Höchste Erhebungen sind der markante Grenzberg Rübgartenkopf (1246 m ü. NHN) nordöstlich des Belchens und der Heidstein am nordwestlichen Ende, der mit 1274 m ü. NHN Höhe der höchste Gipfel im Gemeindegebiet ist. Der Hauptort Aitern liegt am südöstlich stark abfallenden Rand des Gemeindegebietes und wird von den Grenzbergen Tannenboden (885 m ü. NHN) und Ochsenberg (866 m ü. NHN) eingerahmt.

Durch Aitern verläuft die L 142 (Belchenstraße) bergauf, die etwa 100 Meter nach dem Multener Wasserfall die Straßenbezeichnung zur Kreisstraße 6341 wechselt. Eine Abzweigung führt zur Talstation der Belchenbahnen. Die Kreisstraße selbst überwindet auf 1180 m ü. NHN die Hohtannhöhe in Richtung des Wiedener Ecks. Die Hohtannhöhe ist gleichzeitig der höchste Pass des Landkreises Lörrach, von welchem nur wenige Meter östlich die Gemeindegrenze zwischen Aitern und Wieden verläuft.

Vom Hauptort Aitern gelangt man über den Bergpass Auf den Winden ebenfalls ins Wiedener Tal.

Zur 921 Hektar großen Gemeinde Aitern gehören das Dorf Aitern, die Weiler Holzinshaus, (Ober- und Unter-)Multen und die Höfe Oberrollsbach und Unterrollsbach. Im Gemeindegebiet liegt die Wüstung Swendenhütten. Das in Südost-Nordwest-Richtung langgestreckte Gemeindegebiet ist vor allem nach Nordwesten hin hauptsächlich bewaldet.

Die Gemeindefläche teilt sich wie folgt auf:

In Multen endet der 100 Kilometer lange Fernskiwanderweg Schonach–Belchen, der längste Skiwanderweg im Schwarzwald. Es ist damit der Zielort des 100-Kilometer-Rucksacklaufs um den „Wäldercup“ auf dieser Strecke, mit Start in Schonach.

Die Gemeinde grenzt im Norden an Münstertal im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und Wieden, im Osten an Utzenfeld, im Süden an die Stadt Schönau im Schwarzwald und im Westen an Schönenberg.

Der Jahresniederschlag beträgt 1874 mm. Der Niederschlag liegt im oberen Drittel der Messstellen des Deutschen Wetterdienstes. Über 99 % zeigen niedrigere Werte an. Der trockenste Monat ist der September; am meisten regnet es im November. Im niederschlagreichsten Monat fällt rund 1,4 mal mehr Regen, als im trockensten Monat. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im oberen Drittel. In über 87 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.

Die Zahl der Einwohner Aiterns entwickelte sich wie folgt:

Durch die Zugehörigkeit Aiterns zur Grundherrschaft St. Blasien war die Gemeinde traditionell mehrheitlich katholisch. Erst Ende des 19. Jahrhunderts kamen erste protestantische Einwohner nach Aitern.

Die Verteilung der Konfessionen in Aitern verteilte sich über die Jahre wie folgt:

Bodenfunde erlauben den Schluss, dass das Gemeindegebiet schon vor mehr als 2000 Jahren von keltischen Bauern besiedelt war. Bei Ausgrabungen fand man auf