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Aidlingen - 71134 - Baden Württemberg

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Informationen über Aidlingen

Aidlingen ist eine Gemeinde im Landkreis Böblingen in Baden-Württemberg.

Aidlingen liegt im Heckengäu und wird vom Bach Aid, entstanden aus Aisch (Sau) aus Dachtel sowie Irm aus Gechingen durchflossen.

Das heutige Gemeindegebiet entstand durch Eingliederung der zuvor selbstständigen Gemeinden Dachtel und Deufringen nach Aidlingen im Jahr 1971.

In der Hauptsatzung der Gemeinde Aidlingen sind die vier Ortsteile Aidlingen, Dachtel, Deufringen und Lehenweiler ausgewiesen. Diese vier Ortsteile bilden Wohnbezirke im Rahmen der Unechten Teilortswahl. Die Ortsteile Dachtel und Deufringen bilden zugleich Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.

  • Zur Gemeinde Aidlingen in den Grenzen vom 31. August 1971 gehören das Dorf Aidlingen und die Orte Kirchtalhof, Kühneberg, Lehenweiler, Lindenhof und Würmtalhof sowie die abgegangenen Ortschaften Laiddorf (?), Himburg und Pfanneburg.
  • Zur ehemaligen Gemeinde Dachtel gehört das Dorf Dachtel
  • Zur ehemaligen Gemeinde Deufringen gehört das Dorf Deufringen sowie die abgegangenen Ortschaften Brunnhalden und Sighartstal.

In Aidlingen gibt es die drei Naturschutzgebiete Kasparsbrunnen-Ried-Binn, Venusberg-Wolfsäcker-Besental/Halde und Storrenberg. Diese sind eingebettet in das Landschaftsschutzgebiet Aidlingen und sind Bestandteil des FFH-Gebiets Gäulandschaft an der Würm. Im Osten befindet sich zudem der Schonwald Schelmenwasen.

Im Ortsteil Aidlingen hatte 843 das Kloster Reichenau Besitz. Es verkaufte Fronhof und Kirchensatz 1355 an die Herren von Bondorf, die beides wiederum 1365 den Grafen von Württemberg überließen, die im 14. Jahrhundert auch den Anteil der Pfalzgrafen von Tübingen erwarben. Seither gehörte Aidlingen zum württembergischen Amt Böblingen. Dienstleute der Pfalzgrafen saßen als Ortsadlige in Aidlingen. Die Nikolaikirche erbaute 1470 Aberlin Jörg als Wehrkirche in beherrschender Höhe. Den alten Ortsbereich bestimmen heute noch Fachwerkhäuser des 17. und 18. Jahrhunderts. 1709 gründeten zwei ehemalige Gardereiter des Herzogs Eberhard Ludwig den Ort Lehenweiler im Norden der Aidlinger Markung.

Bei der Umsetzung der neuen Verwaltungsgliederung im seit 1806 bestehenden Königreich Württemberg blieb Aidlingen weiterhin dem Oberamt Böblingen zugeordnet.

Um 1850 trieben die Einwohner meist Feldbau und daneben noch Tuchmacherei, Handspinnen sowie Korbflechten. Fünf von der Aid getriebene Mühlen, eine Bierbrauerei und eine mechanische Wollspinnerei vertraten Gewerbe und Industrie. Charakteristisch sind das klassizistische ehemalige Rathaus von 1853 und der gegenüberliegende reiche Fachwerkbau des Gasthofes „Adler“ von 1705. Das heutige Rathaus wurde 1866 als Wohn- und Geschäftshaus für Arzt, Apotheke und Lehrer gebaut.

Seit 1927 ist auch ein Diakonissenmutterhaus des Christlichen Vereins für Frauen und Mädchen mit Bibel- und Haushaltungsschule ansässig.

Die Verwaltungsreform während der NS-Zeit in Württemberg führte 1938 zur Zugehörigkeit zum Landkreis Böblingen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg fiel Aidlingen in die Amerikanische Besatzungszone und kam somit 1945 zum neu gegründeten Land Württemberg-Baden, welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.

In den Nachkriegsjahren 1949/50 errichtete die katholische Kirchengemeinde eine Kirche am Sonnenberg. Auch entstanden im Osten an der Straße nach Böblingen die Baugebiete „Ostheim“ (1955) und „Kirschhalde“ (1959–1960), zu denen sich 1966 bis 1976 das Baugebiet „Sonnenberg“, nördlich des alten Ortskerns gesellte. Im Westen erfolgten die Ortserweiterungen „Buchhalde“ und „Gewanne“, an die sich ein kleines Gewerbegebiet anschloss.

Diese Entwicklung machte den weiteren Ausbau der öffentlichen Einrichtungen notwendig. Es wurden sowohl neue Kindergärten (Aidlingen und Lehenweiler 1970 und 1972) als auch Schulen gebaut (Buchhaldenschule 1952, Sonnenbergschule 1971). Es erfolgte 1966–1970 die Restkanalisation der Gemeinde (Sammelkläranlage im Würmtal) und seit