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Aglasterhausen - 74856 - Baden Württemberg

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Informationen über Aglasterhausen

Aglasterhausen ist eine zum Neckar-Odenwald-Kreis gehörende Gemeinde in Baden-Württemberg. Sie gehört zur europäischen Metropolregion Rhein-Neckar (bis 20. Mai 2003 Region Unterer Neckar und bis 31. Dezember 2005 Region Rhein-Neckar-Odenwald).

Das Gemeindegebiet liegt im nordbadischen Kleinen Odenwald, grenzt an den nordöstlichen Kraichgau und ist etwa 25 Kilometer südöstlich von Heidelberg gelegen.

Zur Gemeinde Aglasterhausen gehören die ehemaligen Gemeinden Breitenbronn, Daudenzell und Michelbach. Zu Aglasterhausen in den Grenzen von 1971 gehören der Ort Steinzeugwarenfabrik (Tongrube) und die Häuser Neumühle und Weilermühle. Zu Daudenzell gehört das Haus Zellermühle.

An die Gemeinde Aglasterhausen grenzen im Norden die Gemeinden Schwarzach und Neunkirchen, im Osten die Gemeinde Obrigheim, im Süden und Westen der Rhein-Neckar-Kreis mit den Gemeinden Helmstadt-Bargen, Reichartshausen und Schönbrunn an.

Im Norden der Gemeinde liegt das Naturschutzgebiet Hinterer See und im Osten das Naturschutzgebiet Wengert. Das gesamte Gemeindegebiet liegt im Naturpark Neckartal-Odenwald.

Der Ortsname leitet sich vom althochdeutschen agilalstra (=Elster) her. Über agilaster, Aggleisterhusen (1265), Agilsterhusen (1278), Agileisterwiler, Alsterhausen, Agelesterhausen (1406) wandelte sich der Ortsname schließlich zum heutigen Aglasterhausen. Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im Herzogtum Franken.

Aglasterhausen wurde 1137 in Kaufverhandlungen in Verbindung mit den Herren von Kirchheim erstmals urkundlich erwähnt. Das Patronatsrecht lag bei den Herren von Horneck. Die Brüder Werner und Konrad von Horneck schenkten mit einer Urkunde vom 27. Mai 1254 diese Rechte zusammen mit denen von Helmstadt dem Stift Wimpfen.

Um 1255 tritt ein „Wer…“ (Werner?) von Agilasterhusen gemeinsam mit einem Arnold und Sweneger als Unterzeichner eines Schriftstückes in Erscheinung. Vermutlich stand zu jener Zeit auch eine kleine Wehrburg auf dem Gewann Schlossbuckel, die Burg Aglasterhausen. Die Anlage wurde 1959 bei Straßenbauarbeiten entdeckt. Als Besitzer der Burg erscheint zunächst ein Edelknecht zu Aglaisterhausen, danach ein Swicker von Helmstatt, der sie 1421 samt Äcker und Wiesen an die Herren von Hirschhorn verkaufte, die schon 1358 einen Teil des Ortslehens von Diether von Massenbach gekauft hatten. Die Ritter von Hirschhorn verwalteten als Dorfvögte die Bischofsgüter im Ort. Der Zehnt floss zu dem Stift Wimpfen im Tal. Nach einer alten Beschreibung befand sich das Amtshaus der Vögte an der Kirchhofmauer (vermutlich Haus Höfer). Johann von Hirschhorn verpfändet den Ort 1416 an die Kurpfalz.

Nach dem Aussterben der Hirschhorn 1632, erhielten die Herren von Ehrenberg das Lehen. Nach deren Aussterben erhielt Graf Johann Anton Cratz von Scharfenstein, Neffe des Bischofs Eberhard Cratz von Scharfenstein, das Lehen. Jedoch zog der Bischof mit der Bevorzugung der eigenen Familie den Ärger der Kurpfälzer auf sich. Zwischen 1678 und 1680 schickten diese ihren Zentgrafen in dörflich-vogteiliche Ruggerichtssitzungen und sorgten für reichlich Konflikte. Nach dem Aussterben der Grafen Scharfenstein 1718, ließ das Bistum Worms den Ort durch den Amtmann Herr Valois mit Sitz auf Burg Ehrenberg verwalten. Dieser hatte wohl viel zu tun, die Rechte des Bischofs gegen die Kurpfalz zu verteidigen.

Im Jahre 1803 fiel im Rahmen des Reichsdeputationshauptschlusses Aglasterhausen an das Großherzogtum Baden. Im Jahre 1862 erhielt Aglasterhausen Anschluss an die Badische Odenwaldbahn; in der Folge soll der Ort wie ausgestorben gewirkt haben. Bäckereien, Gaststätten und Schmieden mussten schließen, auch bedingt durch eine Missernte im selben Jahr. Der Bahnhof Aglasterhausen ist seit 1971